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Donnerstag, 18. Februar 2021

Altstadtspaziergang- vom Karner, Pichler bis zum unteren Stadttor

Das Haus Nr. 16 vgl. Sattler ist seit 1877 Familienbesitz von Kaspar Karner und erscheint erstmals im Grundbuch auf. Familie Karner betrieb sehr lange eine Schuhmacher Werkstätte. Er machte seinerzeit die besten Arbeitsschuhe für die vielen Holzknechte.  Heute ist das Haus im Besitz seines Sohnes Gerhard Karner.

 Das Haus Nr. 17 vlg. Veidlweber besaß 1872 Anton Uranitsch. 1904 kam es durch einen Leibrentenvertrag an Josef und Maria Stremitzer, seither ist das Haus im Familienbesitz. Um 1940 hatte dort der Elektrikermeister Albin Müller seine erste Werkstätte. Der Baumeister Rudolf Stückler begann um 1960 hier seinen Geschäftsbetrieb. In den 70ziger Jahren betrieb Frau Mitzi Schratter in diesem Haus ein Textilgeschäft, danach hatte Minna Schratter darin einen Schreibwarenladen, der ab 1983 von Hermine Janesch weitergeführt wurde.


Das Haus Nr. 18 vlg. Unterer Meidl besaß 1880 Johann Linzbauer. 1881 kam es in den Besitz von David Meidl. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kaufte das Haus 1942 Ferdinand Sorger. Die Familie betrieb lange Zeit ein Fuhrunternehmen, weiters befand sich im Haus die Werkstätte von Schuhmacher Franz Zuber. 1954 war die Raiffeisenkasse im Hause Sorger eingemietet (Bild aus diesem Jahr- siehe oben). 




Seit 1976 besitzt das Gebäude die Raiffeisenbank Bad St. Leonhard. Bei der Errichtung der neuen Raiffeisenbank haben darin der Gendarmerieposten und das Notariat Quartier bezogen. 2006 wurde die Bank generalsaniert und auf den modernsten Stand gebracht.

 


Als Besitzer von Haus Nr. 19 vlg. Oster scheint im Jahr 1854 Josef Fuchsbichler im Grundbuch auf. 1888 erwirbt es Franz Köppl. In den folgenden Jahren kommt es durch Erbteilung an mehrere Besitzer im Familienverband Friesacher. Vor langer Zeit war hier auch ein Gasthaus der Susi Friesacher. Als Besitzerin des großen Areals wird danach auch Frau Priska Preis genannt. 1983 geht es in den Besitz von Johann Pichler und Herbert Umschaden. Einige Zeit lang betrieb der Schlosser Hornof im Hof eine Werkstätte. Frau Umschaden hatte im Gewölbe eine Trachtenstube und um das Jahr 2000 arbeitete hier der praktische Arzt Dr. Raimund Steinkellner. Heute ist hier der Optiker Lipp, einige Wohnungen und das Notariat  einquartiert. Das Haus war auch langjähriger Sitz des nun aufgelassenen Bezirksgerichtes und ist als Anrainer des ehemaligen unteren Stadttores mit Resten der mittelalterlichen Stadtmauer sicherlich eines der ältesten Gebäude und Bauwerke der Stadt Bad St. Leonhard.



Das Untere Stadttor zum Hauptplatz, zwischen Uranitsch und dem ehemaligen Bezirksgericht, das allerdings um das Jahr 1970 breiter gemacht wurde.


Elektro Pichler und das Kaufhaus Konsum in den 1980'er


Bilder der sogenannten Leonharder Vorstadt. Vom Mechaniker Dohr zum unteren Stadttor beim Gerichtsgebäude und Uranitsch.


4. Teil am 25. Feber 2021:
Uranitsch - Turnergasse

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