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Sonntag, 20. September 2026

Unsere Heimat lebt .... auf Leonharder Blogspot


Heimat ist mehr als ein Ort auf der Landkarte.

Heimat sind die Menschen, die hier leben.

Die Berge, unsere Landschaft, unsere Vereine und unsere Traditionen.

Die Musik, die Geschichten und die Erinnerungen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Genau dieses Gefühl möchte dieses Video vermitteln.

„Unsere Heimat lebt“ – ein musikalischer Blick auf das, was unsere Heimat so besonders macht und was uns miteinander verbindet.

Für mich ist Heimat vor allem eines: Zusammenhalt, Erinnerung und Zukunft zugleich.

Und gerade unsere Heimat rund um Bad St. Leonhard im Lavanttal hat unzählige Geschichten zu erzählen.

🎬 Hier geht es zum Video:

Schaut euch das Video an und lasst euch für ein paar Minuten auf unsere Heimat ein.

Denn Heimat lebt – solange Menschen sie leben, lieben und weitertragen. ❤️

Freitag, 18. September 2026

Spirituelle Wanderung 2026

Am Samstag, dem 12. September 2026, lud die Pfarre Bad St. Leonhard bereits zur 7. Spirituellen Wanderung ein. Unter dem Titel „Geschichtliche Betrachtung – Kostbarkeiten am Wegrand“ führte der gemeinsame Weg vom SeneCura Sozialzentrum Bad St. Leonhard bis zum Schloss Lichtengraben. Organisiert wurde die Wanderung vom Katholischen Bildungswerk der Pfarre unter der Leitung von Mag. Susanne Schatz. Die geistliche Begleitung übernahm Diakon Mag. Anton Schönhart, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des gesamten Weges begleitete. Im Mittelpunkt standen diesmal die vielen kleinen und oft unscheinbaren Bildstöcke, Marterln, Kreuze und Heiligendarstellungen, die entlang des Weges zu finden sind. Sie sind nicht nur Zeugnisse des Glaubens, sondern erzählen auch Geschichten über Menschen, Familien und vergangene Zeiten – und damit ein Stück Geschichte unserer Heimat. An den einzelnen Stationen wurden die Hintergründe und Geschichten der jeweiligen Andachtsstätten nähergebracht. Besinnliche Texte luden zum Nachdenken ein, gemeinsam gesungene Lieder sorgten für besondere Momente der Ruhe und Gemeinschaft.

So wurde die Wanderung zu einer Verbindung von Glaube, Geschichte, Natur und Heimat.

1. Station – Bildstock beim Pflegeheim

Der gemeinsame Weg begann beim kleinen Bildstock im Garten des SeneCura Sozialzentrums Bad St. Leonhard, der dem Heiligen Vinzenz von Paul geweiht ist. Gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Pflegeheims versammelte sich die Wandergruppe zu einer kleinen Andacht.

Vinzenz von Paul war ein französischer Priester, der sich mit großer Hingabe um Menschen in Not kümmerte. Mit Hilfe der von ihm gegründeten Gemeinschaften setzte er sich unter anderem für Galeerensträflinge, Kranke, Arme, Witwen und Waisen ein. Ebenso widmete er sich der Priesterausbildung und dem Aufbau von Missionen. Er gilt als Begründer der weltweiten Caritasbewegung. Vinzenz von Paul starb am 27. September 1660 in Paris. Sein Gedenktag wird bis heute am 27. September begangen. Dargestellt wird der Heilige häufig im Priestergewand, umgeben von Menschen, denen er geholfen hat, oder mit einem flammenden Herzen.

Der Bildstock im Pflegeheimgarten zeigt neben dem Heiligen Vinzenz von Paul auch eine Darstellung des Heiligen Leonhard, eine Herz-Jesu-Darstellung und ein Marienbild.

Bereits bei dieser ersten Station wurde der Grundgedanke der Spirituellen Wanderung spürbar: gemeinsam unterwegs sein, innehalten und die kleinen Zeugen des Glaubens und der Geschichte unserer Heimat neu entdecken.


2. Station – „Maria im Walde“

Weiter führte der Weg zur Andachtsstätte „Maria im Walde“. Das gerahmte Bildnis der Muttergottes mit dem Kind befindet sich heute an einer Fichte und hat in seiner Geschichte bereits mehrfach den Standort gewechselt. Ursprünglich befand sich die Andachtsstätte etwas höher gelegen im sogenannten Bleiernen Graben.

„Maria im Walde“ gehörte seit jeher zur Hofstelle vulgo Mischlinger. Die Andachtsstätte besteht zumindest seit dem frühen 20. Jahrhundert und war früher ein beliebter Treffpunkt für Maiandachten.

Diese wurden unter anderem vom St. Leonharder Jungfrauen-Verein organisiert. Auch Schwester Luise Gmeiner, langjährige Religionslehrerin an der Volksschule St. Leonhard, besuchte den Platz vermutlich in den 1950er- und 1960er-Jahren regelmäßig mit ihren Schülerinnen und Schülern.

Vor allem in den 1970er-Jahren war es in der Nachbarschaft noch üblich, sich am Samstagabend zum Rosenkranzgebet bei der Andachtsstätte im Wald zu treffen. Bis zu 30 Personen sollen damals regelmäßig hier zusammengekommen sein.

Maria und Gottfried Gressl veranlassten zuletzt die Erneuerung des Holzkastens für das Marienbild. Über viele Jahre wurde der Platz von Gertrude Zuber und Reli Rappitsch betreut.

Die Tradition der Maiandachten bei „Maria im Walde“ endete vermutlich in den 1980er-Jahren.


3. Station – Nepomukstöckl

Eine weitere Station war das Nepomukstöckl an der Obdacherstraße. Der Giebelbildstock hatte ursprünglich einen anderen Standort. Wie aus dem Franziszeischen Kataster hervorgeht, befand er sich westlich der Lavant auf Höhe der Brücke beim Hammerweg.

Der Franziszeische Kataster war der erste vollständige österreichische Liegenschaftskataster. Er wurde 1817 von Kaiser Franz I. angeordnet und in den folgenden Jahrzehnten erstellt. Jedes Grundstück und jedes Gebäude wurde vermessen und kartografisch erfasst. In der tiefen Rundbogennische des Nepomukstöckls befindet sich eine Statue des Heiligen Johannes Nepomuk. Der Heilige ist als Priester mit Rochett, Stola und Birett dargestellt und hält in seiner rechten Hand ein Kreuz. Im Jahr 2025 wurde das Dach des Bildstocks auf Kosten der Stadtgemeinde neu gedeckt.

Johannes Nepomuk gilt als Brückenheiliger und wird seit Jahrhunderten zum Schutz vor Wassergefahren verehrt. Auch in anderen Orten des Lavanttals, etwa in St. Paul, Lavamünd und Wolfsberg, finden sich Nepomuk-Darstellungen an Brücken oder in unmittelbarer Nähe von Flüssen.

Besonders nach Hochwasserereignissen wurde der Heilige um Schutz angerufen. An der Lavant sind größere Hochwasserkatastrophen unter anderem aus den Jahren 1660, 1851, 1916, 1926, 1951, 1965 und 1991 überliefert. Auch in jüngerer Zeit kam es in Bad St. Leonhard zu kleinräumigen Überschwemmungen.

Eine alte Tradition berichtet davon, dass beim ersten Hochwasser des Jahres eine Kerze beim Nepomukkreuz entzündet oder Blumen niedergelegt wurden – verbunden mit der Bitte, Menschen und Brücken vor den Gefahren des Wassers zu bewahren.



4. Station – Bildstock der Familie Bacher

Im Garten der Familie Bacher befindet sich ein weiterer Hausbildstock. Dieser wurde von der Familie etwa 2017 errichtet. Die Bilder stammen vom Schwiegervater, Herrn Zarfl.

Zu sehen sind unter anderem Maria und Christus sowie die Heiligen Florian und BarbaraBesonders ausführlich wurde die Geschichte der Heiligen Barbara erzählt. Sie gilt unter anderem als Schutzpatronin der Bergleute sowie zahlreicher weiterer Berufsgruppen. Der Überlieferung nach lebte Barbara in Nikomedien, dem heutigen Izmit in der Türkei. Ihr Vater Dioscuros war ein wohlhabender Heide und wollte seine Tochter vor dem christlichen Glauben bewahren. Barbara ließ sich jedoch heimlich taufen. Als ihr Vater von ihrem christlichen Glauben erfuhr, soll er sie verfolgt und schließlich den Römern ausgeliefert haben. Nach der Überlieferung wurde Barbara gefoltert und schließlich enthauptet. Ihre Geschichte und ihr Martyrium machten sie zu einer der bekanntesten Heiligengestalten der christlichen Tradition.


5. Station – Bildstock der Familie Rappitsch

Beim Haus der Familie Rappitsch befindet sich ein weiterer Bildstock, der neben einem Kreuz mit Christusfigur steht. Herr Rappitsch errichtete den Bildstock vor rund 20 Jahren und hat die darin befindlichen Bilder inzwischen bereits einmal erneuert. In den vier Nischen finden sich Darstellungen von Jesus Christus sowie der Heiligen Leonhard, Florian und Christophorus.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Heiligen Florian. Er lebte im späten 3. und frühen 4. Jahrhundert und wurde durch seinen Einsatz für verfolgte Christen zum Märtyrer. Nach der Überlieferung wurden im Jahr 304 in Lorch, dem damaligen Lauriacum, 40 christliche Soldaten gefangen genommen. Florian, selbst ehemaliger römischer Beamter und Christ, soll sich für die Gefangenen eingesetzt und sich geweigert haben, den römischen Göttern zu opfern. Der Überlieferung zufolge wurde er gefoltert und schließlich mit einem Mühlstein um den Hals von einer Brücke in die Enns gestürzt. Der Mühlstein wurde dadurch zu einem seiner wichtigsten Erkennungszeichen in der bildlichen Darstellung.




6. Station – Fassadenbild mit dem Heiligen Clemens

Ein ganz besonderer Blickfang erwartete die Wandergruppe beim Wohnhaus der Familie Baumgartner. Dort befindet sich ein großflächiges, querformatiges und mehrfarbiges Sgraffito mit der Darstellung des Heiligen Clemens.

Das Fassadenbild wurde im Jahr 1981 von Stefan Dvorak gestaltet. Besitzer waren damals Konrad und Hermine Baumgartner. Interessant ist dabei die Darstellung selbst: Obwohl das Bild mit dem Heiligen Clemens bezeichnet ist, entspricht die Darstellung in ihrer Ausführung eigentlich eher der traditionellen Darstellung des Heiligen Franz von Assisi, der häufig von Vögeln und Tieren des Waldes umgeben dargestellt wird. Der Heilige Clemens hingegen wird traditionell meist als Bischof dargestellt, häufig mit einem Lamm, einem Brunnen oder einem Anker. Auch die Geschichte des Künstlers Stefan Dvorak wurde bei dieser Station näher beleuchtet. Der Lavanttaler Maler des 20. Jahrhunderts gestaltete neben zahlreichen Bildstöcken auch viele Hausfassaden mit Heiligendarstellungen und ländlichen Motiven. Von demselben Künstler stammt auch das in Brauntönen gehaltene Fassadenbild am Wohnhaus der Familie Kreuzer. Es zeigt eine lebensgroße Darstellung des Heiligen Christophorus.

Die Wahl des Christophorus als Motiv steht dabei in Verbindung mit dem früheren Beruf des Hauseigentümers, der viele Jahre als LKW-Fahrer tätig war.

Die Möglichkeit mehr über das Leben des Künstlers Stefan Dvorak zu erfahren bietet sich am 2. Oktober im Kulturheim. Dort präsentiert Sonja Maria Bachhiesl ihr Buch "Das Werk von Stefan Dvorak - Spuren eines Lavanttaler Künstlers":


7. Station – Fassadenbilder in Wisperndorf

Gleich mehrere interessante Fassadenbilder konnten anschließend in Wisperndorf betrachtet werden. An der Nordseite eines Wohnhauses befindet sich eine lebensgroße Darstellung des Heiligen Christophorus, während an der Westfassade neben dem Kärntner Wappen auch Schwalben dargestellt sind. Stefan Dvorak gestaltete kurz nach der Entstehung der neuen Siedlung die Fassaden von insgesamt vier benachbarten Einfamilienhäusern. Drei dieser Fassadenbilder sind bis heute erhalten geblieben. Damit sind die Werke Dvoraks auch heute noch sichtbare Zeugen einer besonderen Form der Volkskunst und prägen das Erscheinungsbild der Häuser.


Ein gemeinsamer Abschluss in Lichtengraben

Beim Schloss Lichtengraben fand die 7. Spirituelle Wanderung ihren würdigen Abschluss. Nach den vielen Stationen, Geschichten und Gedanken entlang des Weges versammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer abschließenden Andacht. Die Wanderung hatte damit weit mehr geboten als einen gemeinsamen Spaziergang. Sie machte bewusst, wie viele kleine Kostbarkeiten am Wegrand in unserer Heimat zu finden sind – Bildstöcke, Kreuze, Marterln, Fassadenbilder und Andachtsstätten, an denen sich über Generationen hinweg Glaube, Geschichte und persönliche Erinnerungen miteinander verbinden.

Zum gemütlichen Ausklang waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend bei der Fischerei des Gutsherrn Andreas Rittler zu Gast. Dort ließ man den gemeinsamen Tag bei einem köstlichen Räucherfisch in geselliger Runde ausklingen. So endete eine besondere Wanderung, die einmal mehr zeigte: Wer sich auf den Weg macht, entdeckt nicht nur die Landschaft, sondern manchmal auch ein Stück seiner eigenen Heimat und ihrer Geschichte neu.

Ein herzlicher Dank gilt Mag. Susanne Schatz für die Gestaltung und Organisation, Diakon Mag. Anton Schönhart für die geistliche Begleitung sowie allen, die zum Gelingen dieser besonderen Veranstaltung beigetragen haben.

🎷🐟 Fisch & Jazz auf Gut Schloss Lichtengraben! 🐟🎷


Am Sonntag, 20. September 2026, ab 11:00 Uhr erwartet euch ein besonderer Tag mit Musik, Kulinarik und gemütlicher Atmosphäre. 🎶🍽️

🎺 Manfred Bäck & Band – „Ja Ro Blue Connection“

🏰 Gut Schloss Lichtengraben

🎟️ Freier Eintritt!

👉 Tischreservierung unter 0699 18 123 888 erwünscht.

Nicht verpassen – Fisch, Jazz & Genuss verbinden sich zu einem besonderen Erlebnis!

Mittwoch, 16. September 2026

⚽ Länderspielpause – aber der Fußball ruht nicht!

 

Am Freitag, 2. Oktober 2026 kommt es im Gmoan-Stadion Bad St. Leonhard zu einem besonderen Testspiel: Der WAC trifft auf den ASK VOITSBERG.

🕞 Ankick: 15:30 Uhr

🎟️ Eintritt: € 10,-

Ein Fußball-Nachmittag, den man sich nicht entgehen lassen sollte! 🖤💛⚽

Freitag, 11. September 2026

Einladung zum gemeinsamen Entdecken unserer Heimat

Manchmal muss man gar nicht weit fahren, um besondere Orte zu entdecken.

Direkt vor unserer Haustür gibt es kleine Wege, versteckte Kostbarkeiten, Marterln, Kapellen und Plätze, die Geschichten erzählen – von unserem Glauben, von unserer Vergangenheit und von den Menschen, die hier gelebt haben.

Donnerstag, 10. September 2026

Jahreshauptversammlung des SV Bad St. Leonhard

Rückblick, Dank und viel Zuversicht für die Zukunft

Bei der Jahreshauptversammlung des SV Bad St. Leonhard wurde auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurückgeblickt und gleichzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt. Obmann Peter Schlacher konnte neben zahlreichen Vereinsmitgliedern auch die Ehrengäste Sportreferent Stadtrat Johannes Weber sowie den neuen Trainer der Kampfmannschaft, Michael Novak, begrüßen.

Stadtgemeinde sichert weitere Unterstützung zu

Sportreferent Stadtrat Johannes Weber bedankte sich für die Einladung und unterstrich die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadtgemeinde und dem Sportverein. Er sicherte dem SV Bad St. Leonhard auch weiterhin die Unterstützung der Stadtgemeinde zu – so wie dies bereits in den vergangenen Jahren der Fall war.

Besonders hervorzuheben sei dabei das große Engagement des Vereins im Fußball. Neben der Kampfmannschaft im Erwachsenenbereich liegt ein wesentlicher Schwerpunkt vor allem auf der Kinder- und Jugendarbeit. Hier leistet der SV Bad St. Leonhard einen wichtigen Beitrag und bietet zahlreichen jungen Sportlerinnen und Sportlern eine sinnvolle und sportliche Freizeitbeschäftigung.

Ein halbes Jahr geplant – daraus wurden acht erfolgreiche Jahre

Ein besonderer Moment der Jahreshauptversammlung galt dem scheidenden Kassier Markus Sturmer.

Als er die Funktion vor acht Jahren übernahm, war ursprünglich gar nicht geplant, das Amt über einen so langen Zeitraum auszuüben. Eigentlich wollte Sturmer die Aufgabe zunächst nur für ein halbes Jahr übernehmen. Aus den geplanten sechs Monaten wurden schließlich ganze acht Jahre.

In dieser Zeit führte Markus Sturmer die finanziellen Geschicke des Vereins mit großem Verantwortungsbewusstsein und Engagement. Für seine langjährige Tätigkeit und seinen Einsatz für den SV Bad St. Leonhard wurde ihm herzlich gedankt.

Mit der Neuwahl übergibt Sturmer nun die Funktion des Kassiers an Abraham Horst.

Neuer Trainer voller Begeisterung

Mit Michael Novak konnte auch der neue Trainer der Kampfmannschaft begrüßt werden. Novak zeigte sich von seinen bisherigen Eindrücken beim SV Bad St. Leonhard begeistert.

Vor allem das gesamte Umfeld und die Menschen, die sich im Verein engagieren, hätten ihn positiv beeindruckt. „Das Umfeld und die Menschen, die sich hier engagieren, sind toll“, so Novak sinngemäß. Auch die Arbeit mit der Mannschaft bezeichnete der neue Trainer als sehr gut.

Gleichzeitig sieht Novak noch viel Potenzial, das in der Mannschaft und im gesamten Verein steckt. Gemeinsam wolle man daran arbeiten, noch besser zu werden und in Zukunft auch entsprechende Erfolge zu feiern.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Samstag beim nächsten Heimspiel. Novak hofft dabei natürlich schon auf den nächsten Erfolg seiner Mannschaft.

Vorstand einstimmig gewählt

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde der Vorstand einstimmig gewählt. Damit setzen die Mitglieder weiterhin großes Vertrauen in die Vereinsführung.

Die Funktionen wurden wie folgt besetzt:

Obmann: Peter Schlacher

Kassier: Abraham Horst

Kassier Stv.: Petra Schlacher 

Schriftführer: Martin Rabensteiner

Im Laufe der Versammlung wurde auch deutlich, wie viel ehrenamtliches Engagement hinter dem Vereinsbetrieb steckt. Zahlreiche Funktionäre, Trainer, Helferinnen und Helfer leisten laufend wertvolle Arbeit – von der Nachwuchsbetreuung über die Organisation der Heimspiele bis hin zur Betreuung des Sportplatzes und der Durchführung von Veranstaltungen.

Ein besonderer Dank gilt auch den Sponsoren und Unterstützern, die den SV Bad St. Leonhard finanziell und ideell begleiten.

Die Jahreshauptversammlung zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert der SV Bad St. Leonhard in der Gemeinde besitzt. Sport, Nachwuchsarbeit, Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement bilden die Grundlage für einen lebendigen und erfolgreichen Verein.

Mit einem engagierten Team, der Unterstützung der Stadtgemeinde, einer starken Nachwuchsarbeit und dem neuen Trainer Michael Novak blickt der SV Bad St. Leonhard zuversichtlich in die Zukunft.

Und vielleicht darf bereits am kommenden Samstag beim Heimspiel gemeinsam der nächste Erfolg gefeiert werden.

Auf geht's, SV Bad St. Leonhard! ⚽💪

Dienstag, 8. September 2026

⚽🖤💛 Heimspiel in Bad St. Leonhard!

Am Samstag, 12. September, empfängt der SV Bad St. Leonhard die ASKÖ Mittlern im Gmoan Stadion.

🔥 Kommt vorbei, feuert unsere Mannschaften an und sorgt für Stimmung!

🕙 Nachwuchs ab 10 Uhr | ⚽ Kampfmannschaft 16:30 Uhr

🛍️ Fanshop-Aktion: –50 % auf viele Fanartikel!

Überains werden


 

Montag, 7. September 2026

🚒 Feuerwehr Wisperndorf auf abwechslungsreichem Ausflug in Wien

 Ein Wochenende voller spannender Einblicke, interessanter Erlebnisse und kameradschaftlicher Stunden führte die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wisperndorf kürzlich nach Wien. Bereits am Samstag wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden. Den Auftakt bildete eine Backstage-Führung beim ORF, bei der interessante Einblicke hinter die Kulissen des Rundfunks gewonnen werden konnten. 

Anschließend ging es weiter nach Floridsdorf zum Feuerwehrausbildungszentrum der Berufsfeuerwehr Wien. Dort konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Eindruck von der Ausbildung und den vielfältigen Anforderungen an die Wiener Feuerwehr gewinnen – ein besonders interessanter Programmpunkt für die Feuerwehrleute aus Wisperndorf.

Nach so vielen Eindrücken durfte natürlich auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Am Abend stand ein Besuch im Schweizerhaus auf dem Programm. Gut gestärkt ging es anschließend weiter in den Wiener Prater, wo der Tag in gemütlicher und fröhlicher Runde ausklang.

Am Sonntag wartete mit dem Haus des Meeres noch ein weiterer Höhepunkt auf die Ausflugsteilnehmer. Danach hieß es schließlich Abschied nehmen von Wien und die Heimreise antreten.

Ein rundum gelungenes Wochenende, das nicht nur interessante Einblicke und neue Erfahrungen brachte, sondern vor allem eines bot: viel gemeinsames Lachen, schöne Stunden und gelebte Kameradschaft.

Die FF Wisperndorf bedankt sich für die gemeinsamen Erlebnisse und blickt auf einen Ausflug zurück, der sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. 🚒😊

Sonntag, 6. September 2026

Hubert Hochleitner – 100 Jahre Kunst, Bildung und Heimatverbundenheit

Am 26. August 2026 feierte Hubert Hochleitner seinen 100. Geburtstag. Ein außergewöhnliches Lebensjahrhundert, das eng mit Bad St. Leonhard, der Bildung, der Kunst und dem kulturellen Leben seiner Heimat verbunden ist. Geboren wurde Hubert Hochleitner in Lassing in der Obersteiermark. Aufgrund des Berufes seines Vaters als Förster verbrachte er seine Kindheit an verschiedenen Orten. 1938 ließ sich die Familie schließlich in Bad St. Leonhard nieder – hier fand er seine bleibende Heimat.

Lehrer, Direktor und Kunsterzieher

Nach seiner Ausbildung an den Lehrerbildungsanstalten in Krainburg und Klagenfurt begann Hochleitner seine langjährige Tätigkeit als Lehrer in Bad St. Leonhard. Von 1981 bis 1988 leitete er die Hauptschule Bad St. Leonhard als Direktor. Für sein Wirken im Bildungsbereich wurde ihm der Titel „Oberschulrat“ verliehen. Eine besondere Verbindung bestand zwischen Pädagogik und Kunst. Als Kunsterzieher am MUPÄD Wolfsberg konnte Hubert Hochleitner seine Begeisterung für kreatives Gestalten an viele Generationen von Schülerinnen und Schülern weitergeben.

Engagiert für seine Heimat

Auch außerhalb der Schule brachte er sich in das Gemeinschaftsleben ein. Von 1965 bis 1976 war er Geschäftsführender Obmann der Stadtkapelle Bad St. Leonhard und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt.

Die Heimat wurde für Hochleitner zugleich zu einer wichtigen Quelle künstlerischer Inspiration. Besonders die Landschaft rund um Wisperndorf und Schloss Lichtengraben, wo seine Familie lebte, prägte sein künstlerisches Schaffen. Natur, Landschaft und die besonderen Eindrücke seiner Umgebung finden sich immer wieder in seinen Werken.

Hohe Auszeichnungen

Sein langjähriges Wirken wurde mehrfach gewürdigt. 2010 erhielt Hubert Hochleitner den Wappenring der Stadt Bad St. Leonhard im Lavanttal. Eine weitere hohe Auszeichnung folgte 2022 mit dem Ehrenzeichen des Landes Kärnten.

Auch die Familie spielte in seinem Leben stets eine wichtige Rolle. 1954 heiratete er seine Frau Paula, mit der er drei Kinder – Eva, Hubert und Elisabeth – hatte.

Ein Jahrhundert voller Spuren

Mit seinem 100. Geburtstag blickt Hubert Hochleitner auf ein bewegtes und erfülltes Jahrhundert zurück. Als Lehrer prägte er Generationen, als Kunsterzieher vermittelte er Freude an Kreativität und als Künstler hielt er die Schönheit seiner Heimat in zahlreichen Werken fest. Gleichzeitig engagierte er sich über Jahrzehnte für das kulturelle und gesellschaftliche Leben seiner Heimatstadt.

So verbindet sich in seinem Lebenswerk vieles, was Bad St. Leonhard ausmacht: Bildung, Kunst, Kultur, Gemeinschaft und die tiefe Verbundenheit mit der Heimat.

Herrn Hubert Hochleitner herzlichste Gratulation zum 100. Geburtstag und höchste Wertschätzung für sein außergewöhnliches Lebenswerk.

Für die kommenden Jahre - Gesundheit, Zuversicht und noch viele schöne Stunden im Kreise seiner Familie, Freunde und Wegbegleiter. 

Samstag, 5. September 2026

Ein Ausflug, der lange in Erinnerung bleiben wird ...

Ein Ausflug, der lange in Erinnerung bleiben wird - die Schieflinger Rosenkranzkinder sagen Danke für ein außergewöhnliches Theaterprojekt

Was mit viel Arbeit, Engagement und Herzblut begann, fand am Freitag, dem 28. August 2026, mit einem besonderen Ausflug seinen krönenden Abschluss: Nach dem großen Erfolg des Theaterstückes „Die Koanz Stadt“ wurden alle Mitwirkenden – die Kinder, ihre Eltern sowie alle Helferinnen und Helfer auf und hinter der Bühne – zu einem gemeinsamen Ausflug eingeladen.

Das Theater der Schieflinger Rosenkranzkinder war zu einem echten Gemeinschaftsprojekt geworden. Bei den beiden Aufführungen begeisterten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler rund 500 Besucherinnen und Besucher. Insgesamt standen 27 Kinder gemeinsam mit drei Erwachsenen auf der Bühne. Nun sollte mit einem gemeinsamen Tag auch Danke gesagt werden.

Von Schiefling über Seckau bis zum Erzberg

Schon früh am Morgen begann der abwechslungsreiche Tag. Nach der Glockenprobe in der Pfarrkirche Schiefling ging es zur Benediktinerabtei Seckau. Dort standen ein gemeinsames Rosenkranzgebet und eine interessante Kirchen- und Klosterführung auf dem Programm.





Anschließend führte die Fahrt weiter nach Eisenerz. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Eisenerzer-Hof ging es hinauf zum Erzberg.



Mit roten Helmen ausgestattet, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Führung einen beeindruckenden Einblick in die Welt des Erzabbaus gewinnen. Besonders für die Kinder war der Besuch des Schaubergwerks und die anschließende Hauly-Fahrt ein ganz besonderes Erlebnis.

Der gewaltige Erzberg, die riesigen Maschinen und die Fahrt durch das Bergbaugebiet sorgten für viele beeindruckende Eindrücke und jede Menge Gesprächsstoff.



Ein Tag des Dankes und der Gemeinschaft

Mit dabei waren unter anderem Dechant Mag. Martin Edlinger, Kaplan Anil Kumar Kama und Pastoralassistent Lukas Krobath. Auch die bekannte Mundartdichterin Edith Kienzl, die für Texte und die Gestaltung des Theaterstückes wesentlich verantwortlich war, nahm am Ausflug teil.

Besonders herzlich möchten sich die Schieflinger Rosenkranzkinder und ihr Leiter Manfred Schiener-Stürzenbecher bei allen bedanken, die zum Gelingen des Theaterprojektes beigetragen haben.


Ein ganz besonderer Dank gilt den Leonharder Trachtenfrauen mit Obfrau Maria Brunner für ihre wertvolle Unterstützung und ganz besonders für die liebevoll vorbereitete Abschlussjause im Pfarrhof St. Leonhard. Dort ließ man den ereignisreichen Tag in gemütlicher Runde ausklingen.

Bei einer gemeinsamen Jause wurde noch einmal auf die vergangenen Wochen zurückgeblickt, erzählt, gelacht und so manche schöne Erinnerung an die Aufführungen lebendig. Den Abschluss bildeten ein Dankgebet und ein gemütliches Beisammensein.

Ein Erlebnis, das verbindet

Dieser Ausflug war weit mehr als eine Belohnung für die viele Arbeit rund um das Theater. Er war ein Dankeschön an alle, die mitgeholfen, mitgespielt, organisiert, vorbereitet, gekocht, aufgebaut, betreut oder einfach mit ihrem Einsatz zum Erfolg beigetragen haben.

Gerade darin liegt die besondere Stärke der Schieflinger Rosenkranzkinder: Kinder, Eltern, Pfarre, Helferinnen und Helfer und viele engagierte Menschen ziehen gemeinsam an einem Strang. Und so wurde aus einem erfolgreichen Theaterprojekt ein gemeinsames Erlebnis, das wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Ein herzliches Vergelt's Gott an alle, die diesen wunderschönen Tag möglich gemacht haben!

Das erfolgreiche Theater selbst war bereits ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Gemeinschaft und dafür, wie viel entstehen kann, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken.



Fotos: Ein Tag zwischen Kirche, Kloster, Erzberg und gemütlichem Beisammensein – die Bilder erzählen ihre eigene Geschichte. 

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