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Sonntag, 6. September 2026

Hubert Hochleitner – 100 Jahre Kunst, Bildung und Heimatverbundenheit

Am 26. August 2026 feierte Hubert Hochleitner seinen 100. Geburtstag. Ein außergewöhnliches Lebensjahrhundert, das eng mit Bad St. Leonhard, der Bildung, der Kunst und dem kulturellen Leben seiner Heimat verbunden ist. Geboren wurde Hubert Hochleitner in Lassing in der Obersteiermark. Aufgrund des Berufes seines Vaters als Förster verbrachte er seine Kindheit an verschiedenen Orten. 1938 ließ sich die Familie schließlich in Bad St. Leonhard nieder – hier fand er seine bleibende Heimat.

Lehrer, Direktor und Kunsterzieher

Nach seiner Ausbildung an den Lehrerbildungsanstalten in Krainburg und Klagenfurt begann Hochleitner seine langjährige Tätigkeit als Lehrer in Bad St. Leonhard. Von 1981 bis 1988 leitete er die Hauptschule Bad St. Leonhard als Direktor. Für sein Wirken im Bildungsbereich wurde ihm der Titel „Oberschulrat“ verliehen. Eine besondere Verbindung bestand zwischen Pädagogik und Kunst. Als Kunsterzieher am MUPÄD Wolfsberg konnte Hubert Hochleitner seine Begeisterung für kreatives Gestalten an viele Generationen von Schülerinnen und Schülern weitergeben.

Engagiert für seine Heimat

Auch außerhalb der Schule brachte er sich in das Gemeinschaftsleben ein. Von 1965 bis 1976 war er Geschäftsführender Obmann der Stadtkapelle Bad St. Leonhard und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt.

Die Heimat wurde für Hochleitner zugleich zu einer wichtigen Quelle künstlerischer Inspiration. Besonders die Landschaft rund um Wisperndorf und Schloss Lichtengraben, wo seine Familie lebte, prägte sein künstlerisches Schaffen. Natur, Landschaft und die besonderen Eindrücke seiner Umgebung finden sich immer wieder in seinen Werken.

Hohe Auszeichnungen

Sein langjähriges Wirken wurde mehrfach gewürdigt. 2010 erhielt Hubert Hochleitner den Wappenring der Stadt Bad St. Leonhard im Lavanttal. Eine weitere hohe Auszeichnung folgte 2022 mit dem Ehrenzeichen des Landes Kärnten.

Auch die Familie spielte in seinem Leben stets eine wichtige Rolle. 1954 heiratete er seine Frau Paula, mit der er drei Kinder – Eva, Hubert und Elisabeth – hatte.

Ein Jahrhundert voller Spuren

Mit seinem 100. Geburtstag blickt Hubert Hochleitner auf ein bewegtes und erfülltes Jahrhundert zurück. Als Lehrer prägte er Generationen, als Kunsterzieher vermittelte er Freude an Kreativität und als Künstler hielt er die Schönheit seiner Heimat in zahlreichen Werken fest. Gleichzeitig engagierte er sich über Jahrzehnte für das kulturelle und gesellschaftliche Leben seiner Heimatstadt.

So verbindet sich in seinem Lebenswerk vieles, was Bad St. Leonhard ausmacht: Bildung, Kunst, Kultur, Gemeinschaft und die tiefe Verbundenheit mit der Heimat.

Herrn Hubert Hochleitner herzlichste Gratulation zum 100. Geburtstag und höchste Wertschätzung für sein außergewöhnliches Lebenswerk.

Für die kommenden Jahre - Gesundheit, Zuversicht und noch viele schöne Stunden im Kreise seiner Familie, Freunde und Wegbegleiter. 

Samstag, 5. September 2026

Ein Ausflug, der lange in Erinnerung bleiben wird ...

Ein Ausflug, der lange in Erinnerung bleiben wird - die Schieflinger Rosenkranzkinder sagen Danke für ein außergewöhnliches Theaterprojekt

Was mit viel Arbeit, Engagement und Herzblut begann, fand am Freitag, dem 28. August 2026, mit einem besonderen Ausflug seinen krönenden Abschluss: Nach dem großen Erfolg des Theaterstückes „Die Koanz Stadt“ wurden alle Mitwirkenden – die Kinder, ihre Eltern sowie alle Helferinnen und Helfer auf und hinter der Bühne – zu einem gemeinsamen Ausflug eingeladen.

Das Theater der Schieflinger Rosenkranzkinder war zu einem echten Gemeinschaftsprojekt geworden. Bei den beiden Aufführungen begeisterten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler rund 500 Besucherinnen und Besucher. Insgesamt standen 27 Kinder gemeinsam mit drei Erwachsenen auf der Bühne. Nun sollte mit einem gemeinsamen Tag auch Danke gesagt werden.

Von Schiefling über Seckau bis zum Erzberg

Schon früh am Morgen begann der abwechslungsreiche Tag. Nach der Glockenprobe in der Pfarrkirche Schiefling ging es zur Benediktinerabtei Seckau. Dort standen ein gemeinsames Rosenkranzgebet und eine interessante Kirchen- und Klosterführung auf dem Programm.





Anschließend führte die Fahrt weiter nach Eisenerz. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Eisenerzer-Hof ging es hinauf zum Erzberg.



Mit roten Helmen ausgestattet, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Führung einen beeindruckenden Einblick in die Welt des Erzabbaus gewinnen. Besonders für die Kinder war der Besuch des Schaubergwerks und die anschließende Hauly-Fahrt ein ganz besonderes Erlebnis.

Der gewaltige Erzberg, die riesigen Maschinen und die Fahrt durch das Bergbaugebiet sorgten für viele beeindruckende Eindrücke und jede Menge Gesprächsstoff.



Ein Tag des Dankes und der Gemeinschaft

Mit dabei waren unter anderem Dechant Mag. Martin Edlinger, Kaplan Anil Kumar Kama und Pastoralassistent Lukas Krobath. Auch die bekannte Mundartdichterin Edith Kienzl, die für Texte und die Gestaltung des Theaterstückes wesentlich verantwortlich war, nahm am Ausflug teil.

Besonders herzlich möchten sich die Schieflinger Rosenkranzkinder und ihr Leiter Manfred Schiener-Stürzenbecher bei allen bedanken, die zum Gelingen des Theaterprojektes beigetragen haben.


Ein ganz besonderer Dank gilt den Leonharder Trachtenfrauen mit Obfrau Maria Brunner für ihre wertvolle Unterstützung und ganz besonders für die liebevoll vorbereitete Abschlussjause im Pfarrhof St. Leonhard. Dort ließ man den ereignisreichen Tag in gemütlicher Runde ausklingen.

Bei einer gemeinsamen Jause wurde noch einmal auf die vergangenen Wochen zurückgeblickt, erzählt, gelacht und so manche schöne Erinnerung an die Aufführungen lebendig. Den Abschluss bildeten ein Dankgebet und ein gemütliches Beisammensein.

Ein Erlebnis, das verbindet

Dieser Ausflug war weit mehr als eine Belohnung für die viele Arbeit rund um das Theater. Er war ein Dankeschön an alle, die mitgeholfen, mitgespielt, organisiert, vorbereitet, gekocht, aufgebaut, betreut oder einfach mit ihrem Einsatz zum Erfolg beigetragen haben.

Gerade darin liegt die besondere Stärke der Schieflinger Rosenkranzkinder: Kinder, Eltern, Pfarre, Helferinnen und Helfer und viele engagierte Menschen ziehen gemeinsam an einem Strang. Und so wurde aus einem erfolgreichen Theaterprojekt ein gemeinsames Erlebnis, das wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Ein herzliches Vergelt's Gott an alle, die diesen wunderschönen Tag möglich gemacht haben!

Das erfolgreiche Theater selbst war bereits ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Gemeinschaft und dafür, wie viel entstehen kann, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken.



Fotos: Ein Tag zwischen Kirche, Kloster, Erzberg und gemütlichem Beisammensein – die Bilder erzählen ihre eigene Geschichte. 

Freitag, 4. September 2026

60 Jahre Moselebauer – eine Erfolgsgeschichte über drei Generationen


Ein ganz besonderes Jubiläum konnte heuer auch das Hotel „Moselebauer“ in Kliening feiern: Seit mittlerweile 60 Jahren steht der Name für Gastfreundschaft, Qualität und gelebte Tradition. Aus diesem Anlass wurde das Unternehmen von der Stadtgemeinde Bad St. Leonhard für seine langjährige und erfolgreiche Entwicklung geehrt.

Was 1966 als kleine Backhendlstation mit gerade einmal vier Gästezimmern begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem weit über die Region hinaus bekannten Seminar-, Wellness- und Urlaubshotel. Franz und Anni Pirker legten mit viel Fleiß, Mut und Gespür für ihre Gäste den Grundstein für diese außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Schritt für Schritt wurde aus dem einfachen Bauernhof ein vielseitiger touristischer Betrieb, der heute Gäste aus dem In- und Ausland willkommen heißt.

Weitergeführt wurde der Familienbetrieb von ihrem Sohn Gerhard Pirker und seiner Gattin Margareta, die den eingeschlagenen Weg erfolgreich fortsetzten und das Haus zu dem machten, was es heute ist. Der heuer leider verstorbene Gerhard Pirker hinterlässt dabei nicht nur persönlich eine große Lücke, sondern auch ein beeindruckendes Lebenswerk.

Heute wird der „Moselebauer“ bereits von Gerhards Kindern in dritter Generation geführt. Damit bleibt das Unternehmen fest in Familienhand und verbindet auf besondere Weise Tradition, familiäre Werte und zeitgemäße Angebote.

Das 60-jährige Bestehen ist somit weit mehr als ein Firmenjubiläum: Es erzählt die Geschichte einer Familie, die über drei Generationen hinweg mit viel persönlichem Einsatz einen kleinen Betrieb zu einem erfolgreichen und international bekannten Aushängeschild unserer Region entwickelt hat.

Herzliche Gratulation zu diesem besonderen Jubiläum und für sechs Jahrzehnte wertvoller Verbundenheit mit unserer Stadt und dem Tourismus im Lavanttal.


🔥 RESTART in der „die bar“!


Nach der Sommerpause geht’s wieder los! 🎉

Am Freitag, 4. September, ab 20 Uhr heißt es: Musik, Party und gute Stimmung mit DJ Van Hirschi. 🎧🔥

📍 „die bar“ Prisse, Bad St. Leonhard

🎶 Sounds by DJ Van Hirschi

Wir sind zurück – RESTART! 🥳

Donnerstag, 3. September 2026

Ägidius und Anbetungstag in Schiefling

Am Dienstag dem 1. September fand in Schiefling der traditionelle Ägidius und Anbetungstag mit Beteiligung der Schieflinger Rosenkranzkinder statt. Um 8:00 Uhr wurde der Festtag mit 3 Salutschüssen begrüßt und die Kirchenglocken luden dann zur Festmesse um 10:00 Uhr. Dechant Mag. Martin Edlinger zelebrierte eine würdevolle Heilige Messe die vom Kirchenchor Schiefling musikalisch umrahmt und von weit über 100 Besuchern aus nah und fern bei gewohnt wurde.


Nach der Segnung von Ägidibrot und Ägidiwein wurde das Allerheiligste Altarsakrament zur Anbetung ausgesetzt. Die anschließenden Betstunden waren mit rund 100 Betern, davon viele Kinder, sehr gut besucht und fanden mit einer schönen Schlussandacht ihren Abschluss.

Nach der Festmesse und während den Betstunden wurde im Pfarrhof das original Schieflinger Ägidibrot mit Hirschsalami und der Ägidiwein kredenzt. Die kleinen und die großen Schieflinger Rosenkranzkinder spielten dazu Musikstücke sodass sich die vielen Gäste aus nah und fern gemütlich unterhielten.

Der gesegnete Ägidiwein aus Frankreich wurde auch zum Verkauf angeboten, was sehr gut ankam und am späteren Nachmittag fand der Ägidiustag 2026 in Schiefling ein fröhliches Ende.


Herzlichen Dank an Fam. vlg. Piggele und Fam. vlg. Schraitl für das Herstellen und Spenden des Ägidibrotes, der Ägidibutter und den Glundner Käse. Herzliche Vergelt´s Gott auch an alle Helferinnen und Helfer für die Vorbereitungen bzw. Hilfen und Arbeiten im Pfarrhof, bei der Hl. Messe und bei den Betstunden, sowie an Alle die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Ägidiusfestes 2026 beigetragen haben.



Herzliches Vergelt´s Gott! 

Mittwoch, 2. September 2026

In Erinnerung an die Gefallenen – ein würdevoller Gedenktag in Schiefling

Tradition, Gemeinschaft und ein bewegender Abschied: Der ÖKB Schiefling lud auch heuer wieder zum Gedenktag für die Gefallenen.

Es sind Tage wie dieser, die uns daran erinnern, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind. Auch heuer gedachte der ÖKB Schiefling im Rahmen des traditionellen Gedenktages jener Menschen, die in den Weltkriegen ihr Leben verloren haben, aber auch all jener, die bei Einsätzen für das Bundesheer, im Rahmen internationaler UN-Missionen oder im Dienst von Blaulichtorganisationen ums Leben kamen.

Der Gedenktag ist dabei weit mehr als eine festliche Zeremonie. Er ist ein Zeichen des Erinnerns, des Respekts und der Dankbarkeit – und zugleich eine Mahnung, den Wert des Friedens niemals aus den Augen zu verlieren.

Gemeinsam zum Gottesdienst

ÖKB-Obmann Helmut Joham konnte zahlreiche Ehrengäste und Abordnungen begrüßen. Unter ihnen befanden sich Bürgermeister Dieter Dohr, Vizebürgermeister und stellvertretender ÖKB-Bezirksobmann Heinz Joham sowie Vizebürgermeister Alexander Pichler. 




Auch benachbarte Kameradschaftsverbände und der ÖKB Obdach waren der Einladung nach Schiefling gefolgt.

Nach dem gemeinsamen Sammeln auf dem Schulhof setzte sich der Festzug in Bewegung. Musikalisch begleitet von der Trachtenkapelle Schiefling führte der Weg zur Pfarrkirche, wo anschließend die Festmesse gefeiert wurde.


Ein Gottesdienst, der auch zum Abschied wurde

Zelebriert wurde die Messe von Kaplan Anil Kumar Kama. Für ihn war dieser Gottesdienst zugleich ein ganz besonderer und emotionaler Moment: Mit September musste er die Pfarre Schiefling leider verlassen und wird künftig in Völkermarkt wirken.

Damit wurde aus dem traditionellen Gedenktag auch ein Abschied von einem Geistlichen, der in seiner Zeit in Schiefling viele Begegnungen mit den Menschen hatte und das Pfarrleben mitprägte.

Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für sein Wirken und das gute Miteinander mit der Bevölkerung überreichte ihm der Pfarrgemeinderat ein Abschiedsgeschenk. Ein Abschied, der zeigt: Manche Menschen hinterlassen nicht nur Spuren in einer Pfarre, sondern vor allem in den Herzen der Menschen.


Würdiger Abschluss beim Kriegerdenkmal

Nach der Messe versammelte sich die Gemeinschaft beim Kriegerdenkmal. Mit der feierlichen Kranzniederlegung wurde der Gedenktag würdevoll abgeschlossen.

Ein besonderer Dank gilt dem ÖKB Schiefling mit Obmann Helmut Joham für die Organisation und Durchführung dieses wichtigen Gedenktages sowie allen Mitwirkenden, Abordnungen und der Trachtenkapelle Schiefling für die würdige Gestaltung.

Das gemeinsame Erinnern verbindet Generationen. Und gerade in einer Zeit, in der Frieden wieder keine Selbstverständlichkeit zu sein scheint, ist es wichtiger denn je, die Erinnerung wachzuhalten.

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