Samstag, 4. Oktober 2025

Geschwister Scharf - CD Präsentation "Scharf wie Chili"

Verena, Julian und Ramona sind schon seit über zehn Jahren als »Geschwister Scharf« bei Kirchtagen, Geburtstagsfeiern und großen Musikveranstaltungen unterwegs. Das Volksmusik-Trio aus Bad St. Leonhard hat jetzt ihre neue CD „Scharf wie Chili“ veröffentlicht und stellte sie am Freitag, dem 3. Oktober, in der Artbox St. Gertraud vor. 


Unter den vielen Gästen waren auch Bundesrätin Claudia Arpa, Bürgermeister Dieter Dohr, Vizebürgermeister Heinz Joham und zahlreiche bekannte Volksmusikanten aus dem Lavanttal und der benachbarten Steiermark. 

Der Abend wurde außerdem von dem Oberkrainerensemble der Stadtkapelle Bad St. Leonhard, der Band Ligist 3 und Klaus Schlapper, dem Sänger und Moderator von Radio Alpenstar aus Tirol, musikalisch bereichert. 



Karl Christandl führte mit viel Humor durch das Programm. Die Begeisterung des Publikums in der ausverkauften artBOX hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die »Geschwister Scharf« in der regionalen Musikszene sind und hat einmal mehr die Vorfreude auf kommende Auftritte und Projekte geweckt. 

Mit eingängigen Melodien und authentischen Texten schafft es das Trio aus Bad St. Leonhard, sowohl die älteren Volksmusikliebhaber als auch ein jüngeres Publikum zu begeistern, frischen Wind in die Volksmusikszene zu bringen und gleichzeitig die kulturellen Wurzeln zu bewahren.





















 

Einladung zur Grossabschnitts- Einsatzübung


 

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Spirituelle Wanderung der Pfarre Bad St. Leonhard

Am Samstag, dem 20. September 2025, wurde in der Pfarre Bad St. Leonhard die 6. Spirituelle Wanderung veranstaltet. Organisiert durch das Katholische Bildungswerk der Pfarre unter der Leitung von Mag. Susanne Schatz, bot diese Veranstaltung wie gewohnt verschiedene Stationen, an denen die Geschichten der kostbaren Relikte am Wegesrand sowie besinnliche Texte vorgetragen und gemeinsam Lieder gesungen wurden.

Mit der geistlichen Begleitung von Kaplan Anilkumar Kama und Diakon Mag. Anton Schönhart begann die Wanderung an der Schlattwirt Kapelle der Familie Rutrecht vulgo Schlattwirt in Gräbern in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs Preblau/Sauerbrunn.

Diese Kapelle wurde 1885 auf Initiative von Maria und Alois Gritsch, den Urgroßeltern von Johann Rutrecht, erbaut. Neben den Taufen der Enkelkinder der Familie findet dort nach wie vor alljährlich die österliche Speisensegnung.



Vom Schlattwirt aus gelangten die Wanderer zum Berghanskreuz in Wiesenau.


Das Kreuz beim vlg. Berghans wurde 1675 im Auftrag von Georg Siegmund von Siegersdorf und seiner Gemahlin Anna Sibilla von Welfersheim erbaut. Es handelt sich hier um einen barocken zweigeschoßigen Bildstock. In der ovalen Nische des Giebeldreiecks war ursprünglich das Wappen der Freiherrn von Siegersdorf (leider übermalt) zu sehen. Das obere Geschoß des Bildstockes schmückt eine Darstellung des hl. Georg, in der unteren Nische ist ein Bild der Mater Dolorosa, also der Schmerzensmutter, mit sieben Schwertern in der Brust zu sehen.

Ebenfalls in Wiesenau besichtigte die Wandergruppe das Mentiweberkreuz, an dem eine kurze Andacht gehalten wurde. Dies ist ein gemauerter Nischenbildstock mit Giebeldach, das mit Tonziegeln gedeckt ist. Die Nische besteht aus einer Holztür, hinter der verschiedene Andachtsbilder zu sehen sind.


Die nächste Station führte in die Hofbauersiedlung. Das Siedlungskreuz erhebt sich über einem ungefähr 2 m x 2 m großen Natursteinfundament, geschützt durch ein breites, auf vier Holzpfeilern ruhendes Satteldach mit einem einfach gestrichenen Metallkreuz.



Bei der Wanderung durfte natürlich ein Halt bei der Marienstatue in der Grotte an der Lavant nicht fehlen. In einer herausgeschlagenen Nische eines Felsens befindet sich eine Nachbildung der Muttergottes aus Lourdes. Initiatorin und Gründerin dieser Lourdesgrotte im Jahr 1957 war Luise Gmeiner, welche eine Marienstatue aus Lourdes mitbrachte.




Nach einem letzten Halt am Wegkreuz im Weihbrunnweg führte der Weg zum Bildstock im Garten des Senecura Pflegeheim, das dem Heiligen Vinzenz von Paul geweiht ist.


Dort hielt Diakon Schönhart mit der Wandergruppe und einigen Bewohnern eine kleine Andacht ab. Anschließend wurde die gemeinsame Agape genutzt, um einen regen Austausch unter den Teilnehmern zu ermöglichen.


Mittwoch, 1. Oktober 2025

Leonharder Gemeindenachrichten Herbst 2025


 

Lavanttal-Derby gegen St. Andrä


Das nächste Derby für Bad St. Leonhard in der Unterliga Ost steht an 💪🏻

Kommenden Samstag trifft der SVL nach vier Jahren Pause wieder auf den SK St.Andrä. Ankick ist um 16 Uhr, Vorspiele unserer U9 und U11 gegen den WAC ⚽️💛🖤

Alle anderen Nachwuchsmannschaften sind dieses Wochenende auswärts unterwegs 💪🏻

Unser Sportverein freut  sich auf eure Unterstützung 🫶🏻

"UEBERAINS WERDEN"


Im Jahr 1493 verurteilte das Landgericht St. Leonhard Cristina Trünkhlin, Barbara Ößlin und Wolfin als Hexen. Der Prozess gilt als der erste im Raum Österreich, bei dem der Vorwurf des „Teufelspakts“ zu Hinrichtungen führte. Im heutigen Bad St. Leonhard wird von der Künstlerin Adina Camhy ein Erinnerungszeichen realisiert, das an die drei Frauen und alle weiteren Opfer der Hexenverfolgung im Lavanttal erinnert.

Das temporäre Monument bezieht sich auf eine Passage aus der Urgicht (ein unter Folter entstandenes Einvernahmeprotokoll) von 1493: „[D]a sind sie überains worden […]“. Die ursprünglich gegen die drei Frauen gerichteten Worte werden umgedeutet und ins Heute übertragen:


UEBERAINS WERDEN“ verweist auf solidarische Beziehungen und kann als „zusammenkommen“ oder „mehr als eine:r werden“ interpretiert werden. Die Worte können als Aufruf verstanden werden, heute wachsam zu sein gegenüber Mechanismen der Ausgrenzung, der Konstruktion von Sündenböcken und Formen geschlechtsspezifischer Gewalt.

UEBERAINS WERDEN“ wird als Schriftzug südlich von Bad St. Leonhard auf einer Weide nahe der historischen Hinrichtungsstätte sichtbar. Die beim Mähen ausgesparten Buchstaben verändern sich je nach Mahd, Licht und Bewuchs – das Mähen selbst wird zur Erinnerungsarbeit.


Am Samstag, 18. Oktober, 16:30 wird das Monument im Rahmen einer Gedenkveranstaltung in Bad St. Leonhard eröffnet.

Treffpunkt:
Quellenwanderweg Q3, zwischen Auenweg und Steinbruchweg,
Bad Sankt Leonhard im Lavanttal
Der Ort ist zu Fuß über den Wanderweg Q3 erreichbar.




Koordinaten: 46.951834856530105, 14.809237918514226


Konzept und Realisierung:Adina Camhy
Initiiert durch: freie Kulturinitiative Container 25 im Rahmen von „Nullpunkte der Gewalt im Lavanttal“
Unterstützt durch: Gemeinde Bad St. Leonhard
Gefördert durch: Land Kärnten Kultur


 

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