

Trotz eines ungewöhnlich stürmischen Palmsonntags versammelten sich heute zahlreiche Gläubige am Hauptplatz in Bad St. Leonhard, um gemeinsam die feierliche Weihe der Palmzweige zu begehen.
Das unbeständige Wetter konnte der großen Beteiligung der Pfarrgemeinde nichts anhaben – eindrucksvoll zeigte sich einmal mehr die tiefe Verwurzelung dieses Brauchtums in der Bevölkerung.
Die Palmweihe wurde von Stadtpfarrer Dechant Mag. Martin Edlinger zelebriert und feierlich von der Stadtkapelle Bad St. Leonhard musikalisch umrahmt. Mit großer Freude wirkten auch die Kindergartenkinder sowie die Schülerinnen und Schüler der Volksschule gemeinsam mit ihren Betreuerinnen mit und verliehen der Feier eine besonders lebendige und herzliche Atmosphäre.
Der Palmsonntag, der letzte Sonntag vor Ostern, erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem. Damals legten die Menschen Palmzweige aus, um ihn – den König des Friedens – willkommen zu heißen. In unserer Region werden traditionell statt Palmzweigen die Kätzchen von Weiden und Haselnuss zu sogenannten „Palmbuschen“ gebunden. Nach ihrer Weihe sollen sie Haus und Hof vor Unglück und Gefahr schützen.
Angeführt vom Vortragskreuz setzte sich die festliche Prozession in Bewegung. Neben den zahlreichen Gläubigen nahmen auch die Kindergartenkinder, die Damen der Trachtengruppe sowie die Landjugend mit ihrem Palmkreuz teil.
Gemeinsam zog man über den Hauptplatz zur Leonhardikirche, wo anschließend die Heilige Messe gefeiert wurde.
Mit dem Palmsonntag beginnt auch die Karwoche – eine Zeit der Besinnung, die in der Region traditionell auch mit einem Augenzwinkern begleitet wird. Für Langschläfer gibt es dabei eigene, überlieferte Bezeichnungen:
Palmsonntag – Palmesel
Montag – Heban
Dienstag – Treiban
Mittwoch – Antlaßburn
Gründonnerstag – Groggachgorn
Karfreitag – Karfreitagratschn
Karsamstag – Taftegl
Der Frühaufsteher am Ostersonntag wird liebevoll als „Osterlampli“ bezeichnet, während der Langschläfer den scherzhaften Namen „Bauchwehlampli“ trägt.
Auch Gudrun Steinkellner erinnert in ihrem Blog „Lovntolerin – kochen wie früher“ (anklicken) an diese besondere Lavanttaler Tradition und zeigt: Die Karwoche ist nicht nur eine Zeit des Glaubens, sondern auch des gelebten Brauchtums.
Unsere „Minis & Co“ der Pfarre Bad St. Leonhard gewannen in der Kategorie Kindertheater den Theaterwettbewerb „Ein Stück voll Hoffnung“ der Diözese Gurk
Bühne frei für die Hoffnung: Zehn Theatergruppen aus ganz Kärnten mit insgesamt mehr als 160 Protagonistinnen und Protagonisten zwischen vier und 90 Jahren haben am Theaterwettbewerb „Ein Stück voll Hoffnung“, den die Diözese Gurk anlässlich des Heiligen Jahres 2025 „Pilger der Hoffnung“ ausgerufen hat, teilgenommen. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von Diözesanbischof Dr. Josef Marketz und Seelsorgeamtsdirektorin Mag. Elisabeth Schneider-Brandauer, Initiatorin des Wettbewerbes, im Rahmen einer Feier im Diözesanhaus geehrt.
In der Kategorie „Kindertheater“ wurde der mit 1.500 Euro dotierte erste Platz an die „Minis & Co.“ der Pfarre Bad St. Leonhard (Leitung: Eva Unterluggauer und Sabine Baumgartner) für das selbst geschriebene Theaterstück „Hoffen auf Leonhard“ vergeben.
Bericht "Hoffen auf Leonhard" (Leonharder Blogspot)
Bischof Marketz würdigte das „beeindruckende Engagement“ der Theatergruppen. „Wir haben heute viel Kreativität, Fantasie, Mut, Tiefgang, Freude und vor allem Hoffnung wahrgenommen und gefeiert“, sagte der Kärntner Bischof. Die Gruppen hätten das Heilige Jahr in der Diözese Gurk aktiv mitgestaltet und würden auch dazu beigetragen, dass dieses in der Diözese Gurk weiter nachklinge. Theater sei „ein Gemeinschaftskunstwerk vieler Hände, Herzen und Köpfe“, sagte Bischof Marketz und dankte allen am Wettbewerb Beteiligten. „Ihr habt uns gezeigt, dass Hoffnung keine abstrakte Idee ist, sondern eine lebendige Kraft, die die Zuschauerinnen und Zuschauer mit nach Hause nehmen in ihren Alltag“.
Der Theaterwettbewerb „Ein Stück voll Hoffnung“ wurde anlässlich des Heiligen Jahres 2025 ins Leben gerufen. Eine Jury bewertete die eingereichten Stücke nach verschiedenen Kriterien wie z. B. ob ein bereits bestehendes Bühnenwerk gewählt oder ein eigenes geschaffen wurde, den Bezug zum Heiligen Jahr, den Hoffnungsaspekt im Stück sowie Engagement und schauspielerische Leistung des Ensembles.
😍Herzliche Gratulation !!!😍
Den ganzen Artikel der Diözese könnt ihr euch HIER (anklicken) ansehen.
(Titelbild: Diözese, Gotthard/Nedelja)
Am vergangenen Sonntag, dem 1. Februar, fand in Schiefling das Maria Lichtmess und Don Bosco Fest mit großer Beteiligung der Pfarrbevölkerung und Gästen aus Nah und Fern statt.
Ab 9 Uhr 40 wurde der Rosenkranz gebetet und danach zelebrierte Dechant Mag. Martin Edlinger mit Pastoralpraktikant Lukas Krobath und einer großen Ministranten- Schar die Festmesse, wobei auch die 5 Erstkommunionkinder von Schiefling der Pfarre vorgestellt wurden.
Die Kinder mit Frau Religionslehrerin Marianne Gaber und der Kirchenchor Schiefling gestalteten musikalisch die Heilige Messe.
Nach dem Gottesdienst ging es in den Pfarrhof zur hohen Festlichkeit, wo nach dem Vorbild des Jugendapostels Don Bosco ein fröhliches Fest gefeiert wurde.
Rund 130 Personen füllten die Räume des Pfarrhofes wo Köstlichkeiten im Brotsuppentopf, Lichtmesskrapfen und ein gesegneter Lichtmesswein aus der Weststeiermark sowie Kaffee und andere Getränke zur Stärkung serviert wurden.
Die bekannte und geschätzte Lavanttaler Mundartdichterin Edith Kienzl wurde eingeladen aus ihren Büchern vorzulesen, wo unter anderem auch schon Gedichte aus ihrem neuen Buch, das erst am 12. April präsentiert wird, zu hören waren.
Rund 20 Rosenkranzkinder, Groß und Klein spielten in verschiedenen Besetzungen zur großen Freude der Besucher viele Musikstücke und unterhielten die Gäste bis in den Nachmittag hinein. Nach „Don Bosco Manier“ wurde auch so mancher lustige Witz erzählt. Auch Bürgermeister Dieter Dohr konnte begrüßt werden und dankte den Schieflinger Rosenkranzkindern mit einer großen Spende.
Nach einer Abschlussrunde Lichtmesswein mit den Helferinnen und Helfern ging das Fest am späteren Nachmittag fröhlich zu Ende. Ein herzliches und aufrichtiges Danke an alle Helferinnen und Helfer in der Kirche, Pfarrhof, Küche und bei den Vorbereitungen, sowie an alle Sponsoren und Gönner der Rosenkranzkinder und nicht zu Letzt für die freiwilligen Spenden beim Maria Lichtmess und Don Bosco-Fest in Schiefling.
„Herzliches Vergelt's Gott“
Rechtzeitig zum Herbstbeginn fand am Samstag beim Almsee am Klippitztörl die Veranstaltung "Pfiat Gott, liebe Alm ..." statt....