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Freitag, 3. April 2026

Ostermarkt der Trachtengruppe

Trotz nahezu winterlicher Temperaturen und widriger Witterung ließen sich die engagierten Damen der Trachtengruppe Bad St. Leonhard auch heuer nicht davon abhalten, ihren traditionellen Ostermarkt am Gründonnerstag vor dem Rathaus am Hauptplatz abzuhalten. Mit viel Herzblut und Einsatz wurde der Markt wie gewohnt liebevoll gestaltet und bot wieder regionale Köstlichkeiten . Auch Bürgermeister Dieter Dohr sowie der Bezirksobmann des Kärntner Bildungswerkes, Karl Schwabe, trotzten der Kälte und statteten dem Ostermarkt einen Besuch ab. Dabei ließen sie es sich nicht nehmen, einen traditionellen Reindling zu erwerben – eine Entscheidung, die sich sichtlich gelohnt hat.

Der Reinerlös des Ostermarktes kommt wie jedes Jahr sozialen Projekten in der Region zugute und unterstreicht einmal mehr den großen Gemeinschaftssinn und das soziale Engagement der Trachtengruppe Bad St. Leonhard.

Mittwoch, 1. April 2026

Jahreshauptversammlung der Trachtengruppe Bad St. Leonhard am 27. März 2026

Obfrau Maria Brunner begrüßte zur Jahreshauptversammlung der Trachtengruppe Bad St. Leonhard am 27. März 2026 im Cafe Restaurant Badido Dechant Martin Edlinger, Bürgermeister Dieter Dohr, Vizebürgermeister Alexander Pichler, Bezirksobmann des Kärntner Bildungswerkes Karl Schwabe und die Trachtenbeauftragte des KBW Silvia Schmerlaib.

In ihrer Ansprache bedankte sich Obfrau Maria Brunner bei allen Trachtenfrauen für ihren Einsatz im vergangenen Jahr und verwies darauf, dass die Gruppe eine Gemeinschaft ist, die aktiv am gesellschaftlichen und kulturellen Leben unserer Stadtgemeinde teilnimmt. Frau Gertrude Müller gab als Schriftführerin einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, welches geprägt war von vielen Jubiläen. 35 Jahre Trachtengruppe Bad St. Leonhard, 900 Jahre Leonhardikirche und 700 Jahre Stadterhebung Bad St. Leonhard. Frau Anna Stary und Frau Gertrude Müller wurden für ihre zehnjährige Mitgliedschaft bei der Trachtengruppe mit dem bronzenen Ehrenzeichen des Kärntner Bildungswerkes geehrt.



Im Zuge der Jahreshauptversammlung kam es auch zu Neuwahlen. Hier wurde Maria Brunner einstimmig wieder zur Obfrau gewählt. Maria Kopp, Sonja Maier-Streicher und Elisabeth Pirker Obfrau – Stellvertreterinnen, Pauline Koitz, Schriftführerin, Erika Gutschi, Stellv. Schriftführerin, Maria Riffel Kassiererin, Anni Hauser, Stellv. Kassiererin, Sandra Minibek und Sabine Samwald Kassenprüferinnen Aus dem Vorstand ausgeschieden sind Gertrude Müller, Helga Granig, Anna Stary, Erna Knauder und Erna Kurda. 

Ihnen wurde für ihre jahrelange Tätigkeit, die Wertschätzung für die unzählig erbrachten Stunden an Mitgestaltung im Verein gedankt.

Bürgermeister Dieter Dohr, bedankte sich bei der Trachtengruppe unter Obfrau Maria Brunner für ihre Tätigkeiten in unserer Gemeinde, die gute Zusammenarbeit und ihren karitativen Einsatz. Dechant Edlinger gedachte der verstorbenen Vereinsmitglieder, Verwandte sowie Freunde und sprach den Segen für die Gemeinschaft. Er bedankte sich auch für die gute Zusammenarbeit mit der Trachtengruppe in kirchlichen Belangen.

In ihren Schlussworten bedankte sich Obfrau Maria Brunner für das Vertrauen, dass ihr entgegengebracht wird, und sie freut sich auf die nächsten Jahre als Obfrau und auf die kommende Aufgaben, gemeinsam mit der Gruppe. "Lasst uns weiterhin mit Stolz unsere Tracht tragen, dass soziale Engagement, das Ehrenamt und die Gemeinschaft pflegen. Auf ein gutes Miteinander."


Die Jahreshauptversammlung wurde musikalisch umrahmt von der Familienmusik Schiener aus Schiefling. Bei einem guten Essen im Cafe-Restaurant Badido klang der Abend aus.


Sonntag, 29. März 2026

Palmweihe in Bad St. Leonhard- gelebte Tradition trotz Sturm und Wind

Trotz eines ungewöhnlich stürmischen Palmsonntags versammelten sich heute zahlreiche Gläubige am Hauptplatz in Bad St. Leonhard, um gemeinsam die feierliche Weihe der Palmzweige zu begehen. 




Das unbeständige Wetter konnte der großen Beteiligung der Pfarrgemeinde nichts anhaben – eindrucksvoll zeigte sich einmal mehr die tiefe Verwurzelung dieses Brauchtums in der Bevölkerung.



Die Palmweihe wurde von Stadtpfarrer Dechant Mag. Martin Edlinger zelebriert und feierlich von der Stadtkapelle Bad St. Leonhard musikalisch umrahmt. Mit großer Freude wirkten auch die Kindergartenkinder sowie die Schülerinnen und Schüler der Volksschule gemeinsam mit ihren Betreuerinnen mit und verliehen der Feier eine besonders lebendige und herzliche Atmosphäre.






Der Palmsonntag, der letzte Sonntag vor Ostern, erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem. Damals legten die Menschen Palmzweige aus, um ihn – den König des Friedens – willkommen zu heißen. In unserer Region werden traditionell statt Palmzweigen die Kätzchen von Weiden und Haselnuss zu sogenannten „Palmbuschen“ gebunden. Nach ihrer Weihe sollen sie Haus und Hof vor Unglück und Gefahr schützen.

Angeführt vom Vortragskreuz setzte sich die festliche Prozession in Bewegung. Neben den zahlreichen Gläubigen nahmen auch die Kindergartenkinder, die Damen der Trachtengruppe sowie die Landjugend mit ihrem Palmkreuz teil.




 Gemeinsam zog man über den Hauptplatz zur Leonhardikirche, wo anschließend die Heilige Messe gefeiert wurde.







Mit dem Palmsonntag beginnt auch die Karwoche – eine Zeit der Besinnung, die in der Region traditionell auch mit einem Augenzwinkern begleitet wird. Für Langschläfer gibt es dabei eigene, überlieferte Bezeichnungen:

  • Palmsonntag – Palmesel

  • Montag – Heban

  • Dienstag – Treiban

  • Mittwoch – Antlaßburn

  • Gründonnerstag – Groggachgorn

  • Karfreitag – Karfreitagratschn

  • Karsamstag – Taftegl

Der Frühaufsteher am Ostersonntag wird liebevoll als „Osterlampli“ bezeichnet, während der Langschläfer den scherzhaften Namen „Bauchwehlampli“ trägt.

Auch Gudrun Steinkellner erinnert in ihrem Blog „Lovntolerin – kochen wie früher“ (anklicken) an diese besondere Lavanttaler Tradition und zeigt: Die Karwoche ist nicht nur eine Zeit des Glaubens, sondern auch des gelebten Brauchtums.


Sonntag, 8. Februar 2026

Sauschädlgericht in Preitenegg

Es war einmal in der beschaulichen Gemeinde Preitenegg, wo die Dorfbewohner schon voller Vorfreude auf das traditionelle Sauschädlgericht warteten. In der Faschingszeit, so glauben die Einheimischen, sollte eine gute Portion Unterhaltung nicht fehlen – und was wäre da besser geeignet als eine humorvolle Gerichtsverhandlung über den Diebstahl eines Sauschädls? Am 6. Februar 2026 war es dann endlich so weit: Im Gasthaus Hanslwirt versammelten sich etwa 200 Zuschauer, um das Spektakel zu erleben, das breite Grinsen, herzhaftes Lachen und vielleicht sogar einen Hauch von Ernsthaftigkeit versprach.

Die Geschichte nahm am 23. Januar 2026 ihren Anfang, als beim Bugglbauer ein Sauschädl verschwunden war. Dieses unglückliche Ereignis erhitzte die Gemüter im Dorf. Wer könnte nur so dreist sein, ein solches Meisterwerk der Fleischkunst zu stehlen? Schnell bildeten sich Verdachtsmomente und Gerüchte, die durch das Dorf wirbelten.

Inmitten dieser Aufregung wurde ein Gerichtsbeschluss gefasst: Am 6. Februar wurden alle möglichen Beteiligten zur Verhandlung eingeladen. Und so fanden sich 35 Angeklagte im Gasthaus Hanslwirt ein – eine beachtliche Anzahl für ein solches Vergehen. Mit einer kräftigen Portion Humor und musikalischer Untermalung wurde die Verhandlung eröffnet. Sie dauerte stolze drei Stunden, in denen die aufregendsten Geschichten und die lustigsten Ausreden präsentiert wurden. Die Angeklagten, jeder mit seiner eigenen Geschichte und vermeintlichen Alibis, gaben ihr Bestes, um ihren Namen reinzuwaschen. 

Am Ende konnte jedoch der Sauschädl-Dieb entlarvt werden. Ein Raunen ging durch den Saal. Wie konnte das sein? Der respektierte Obmann des ÖKB Ortsverband Preitenegg, Rene Schüssler, wurde als Täter identifiziert.

Die gelungene Verhandlung glich einem Theaterstück, das nicht nur ein ernstes Thema wie Diebstahl behandelte, sondern auch das gesellige Miteinander und den Humor der Menschen in Preitenegg feierte. Ein wunderbares Fest, das alle Dorfbewohner zusammenbrachte. Das Sauschädlgericht ist eine Veranstaltung mit großer Tradition, die auch in Zukunft lebendig bleiben sollte.

Donnerstag, 5. Februar 2026

Maria Lichtmess & Don Bosco Fest in Schiefling


Am vergangenen Sonntag, dem 1. Februar, fand in Schiefling das Maria Lichtmess und Don Bosco Fest mit großer Beteiligung der Pfarrbevölkerung und Gästen aus Nah und Fern statt. 

Ab 9 Uhr 40 wurde der Rosenkranz gebetet und danach zelebrierte Dechant Mag. Martin Edlinger mit Pastoralpraktikant Lukas Krobath und einer großen Ministranten- Schar die Festmesse, wobei auch die 5 Erstkommunionkinder von Schiefling der Pfarre vorgestellt wurden. 




Die Kinder mit Frau Religionslehrerin Marianne Gaber und der Kirchenchor Schiefling gestalteten musikalisch die Heilige Messe. 




Nach dem Gottesdienst ging es in den Pfarrhof zur hohen Festlichkeit, wo nach dem Vorbild des Jugendapostels Don Bosco ein fröhliches Fest gefeiert wurde. 


Rund 130 Personen füllten die Räume des Pfarrhofes wo Köstlichkeiten im Brotsuppentopf, Lichtmesskrapfen und ein gesegneter Lichtmesswein aus der Weststeiermark sowie Kaffee und andere Getränke zur Stärkung serviert wurden. 

Die bekannte und geschätzte Lavanttaler Mundartdichterin Edith Kienzl wurde eingeladen aus ihren Büchern vorzulesen, wo unter anderem auch schon Gedichte aus ihrem neuen Buch, das erst am 12. April präsentiert wird, zu hören waren. 



Rund 20 Rosenkranzkinder, Groß und Klein spielten in verschiedenen Besetzungen zur großen Freude der Besucher viele Musikstücke und unterhielten die Gäste bis in den Nachmittag hinein. Nach „Don Bosco Manier“ wurde auch so mancher lustige Witz erzählt. Auch Bürgermeister Dieter Dohr konnte begrüßt werden und dankte den Schieflinger Rosenkranzkindern mit einer großen Spende. 






Nach einer Abschlussrunde Lichtmesswein mit den Helferinnen und Helfern ging das Fest am späteren Nachmittag fröhlich zu Ende. Ein herzliches und aufrichtiges Danke an alle Helferinnen und Helfer in der Kirche, Pfarrhof, Küche und bei den Vorbereitungen, sowie an alle Sponsoren und Gönner der Rosenkranzkinder und nicht zu Letzt für die freiwilligen Spenden beim Maria Lichtmess und Don Bosco-Fest in Schiefling. 


 „Herzliches Vergelt's Gott“



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