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Sonntag, 28. März 2021
Palmweihe in Bad St. Leonhard
Zu Beginn der heiligen Woche, die sich vom Palmsonntag bis zum Osterfest erstreckt, fand am Hauptplatz in Bad St. Leonhard die Palmweihe mit Dechant Pfarrprovisor Mag. Martin Edlinger statt.
Musikalisch umrahmt wurde die Palmweihe und die Hl. Messe am Hauptplatz vom Bläserquartett der Stadtkapelle unter der Leitung von Dir. Mag. Otmar Lichtenegger
Nachdem im Vorjahr die Palmweihe aufgrund der Maßnahmen der Regierung ausfallen musste, konnte man heuer endlich wieder zusammenkommen und durch die Hilfe zahlreicher fleißiger Menschen unserer Pfarrgemeinde wurde es ein sehr schönes Fest.
Der Palmsonntag ist der letzte Fastensonntag und eröffnet die Karwoche. An diesem Tag gedenken wir des Einzugs Jesu in Jerusalem, wo er von den Menschen wie ein König mit Palmzweigen begrüßt wurde. Jesus aber weiß bereits, dass er verraten wird und sein Tod am Kreuz geschehen wird aber auch seine Auferstehung von den Toten sagt er voraus.
Das Pfarrblatt für die kommende Karwoche findet ihr unter diesem Link:
Bürgermeister Dieter Dohr (ab der Konstituierenden Sitzung des Gemeinderates am 8. April) mit Sohn Maximilian und Partnerin Elisabeth Pötsch
In diesem Jahr fertigte die Landjugend schon traditionell ein großes und wieder sehr schönes Palmkreuz an. In der Karwoche wird es in der Leonhardikirche aufgestellt.
Montag, 22. März 2021
Donnerstag, 18. März 2021
Altstadtspaziergang vom Pfarrhof bis zum Gasthof Geiger
Im letzten Abschnitt unseres Altstadtspazierganges besuchen wir die noch verbleibenden Bürgerhäuser am Hauptplatz unserer Stadt. Ich bedanke mich abschließend bei Herrn Karl Unterholzer recht herzlich, dass ich diese, durch seine umfangreiche und zeitaufwändige Recherchearbeit, mehr als gelungene Dokumentation auf meinem Blog veröffentlichen durfte. Es freut mich, dass diese Beiträge in den vergangenen Wochen so großen Anklang bei euch, den Lesern des "Leonharder Blogspot" fanden. Einen Link zu allen Abschnitten des Altstadtspazierganges findet ihr demnächst auf www.leonheart.at
Haus Nr.
59 ist der Pfarrhof Bad St. Leonhard. Der ursprüngliche Pfarrhof stand neben
der Kunigundkirche und wurde im Jahr 1762 beim Brand, dem die ganze Stadt zum
Opfer fiel, ein Raub der Flammen und nicht mehr aufgebaut
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| die alte Schule vor der Kunigundkirche |
Stattdessen kaufte
man am jetzigen Standort ein altes Bürgerhaus aus dem 16. Jahrhundert. 1986
wurde das Gebäude Schurmann und ein Teil des alten Pfarrhofs abgerissen und um
Wohnräume für die Pfarrer sowie einem
großen Pfarrsaal erweitert.
2020 wurde vom Dechant Mag. Martin Edlinger im Pfarrhof
eine Hauskapelle für Messfeiern im kleinen Rahmen eingerichtet.
Das Haus
Nr. 60 vlg. Seifensieder erwarb durch Kauf im Jahr 1878 Mathias Trippold. 1894 gelangte
es durch Übergabe an Ernst und Anna Dürnberger. Ab 1918 schienene Rosa und
Helene Dürnberger als Besitzer auf. 1930 heiratet Helene Dürnberger, danach
Drumbl. 1955 erbte Helene Drumbl die Hälfte vom Besitz der Rosa Dürnberger.
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| Blick in die Kirchgasse |
Ab
dem Jahr 1971 war Tochter Lotte die Besitzerin des Gebäudes. Lange Zeit war darin
die Drogerie von Weisser Pipa eingemietet, wo sie auch ihre Wohnung hatte,
danach eröffnete Dipl. TA Mag. Michael Weitlaner hier seine Praxis als
Tierarzt. Nach Lottes ableben kaufte Herr Müller das Anwesen und baute es
teilweise um. Nach nur kurzer Zeit wurde das Haus an Familie Schultermandl verkauft.
Den
nördlichen Abschluss des Hauptplatzes bildet das, aus der zweiten Hälfte des
16. Jahrhundert stammende, Haus Nr. 67 Geiger. 1832 scheint Mathias Trippold
als Besitzer auf, der das Haus 1894 an seine Tochter Anna Dirnberger übergab. Im
Jahr 1920 übernahm es Alois Dirnberger
und 1945 seine Witwe Margarethe Dirnberger.
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| der alte Leierbrunnen vor dem Gasthof Geiger |
Nach Besitzteilung
übernahm der junge Daniel Dirnberger den Gasthof Geiger, der nach wie vor bei
Gästen aus nah und fern als gemütliches Haus mit gutbürgerlicher Küche bestens
bekannt ist.
Montag, 15. März 2021
Donnerstag, 11. März 2021
Altstadtspaziergang vom vlg. Tusch bis vlg. Lebzelter
Im vorletzten Teil unseres Altstadtspazierganges, einer Dokumentation von Karl Unterholzer, besuchen wir wieder weitere Bürgerhäuser am Hauptplatz unserer Stadt. Den Beginn machen wir heute beim vlg. Tusch !
Im Haus Sixt wohnten die
Familien Muzik und Helwig. Um 1960 wurde daraus ein Raumausstattungsgeschäft und
besitzt an der Fassade ein Sgraffito von Prof. Walter Rolandaus St. Paul. Seit
Generationen schon ist das Haus im Familienbesitz der Familie Max Sixt.
In den 60ziger wurde das Haus
abgerissen und unter Bürgermeister Franz Schratter von 1967 - 1969 ein sehenswerter Neubau
errichtet. In den vergangenen Jahren wurde das Rathaus modernisiert. An der
Rückseite des Rathauses ist nun ein großzügiger neuer Parkplatz für Besucher
und Bedienstete entstanden.
Bürgermeister von 1945 bis heute:
Friedrich Posch 1945 - 1946
Friedrich Pietschnig 1946 - 1947
Franz Schratter 1947 - 1970
Johann Schratter 1970 - 1973
Eduard Sifferlinger 1973 - 1985
Siegfried Penz 1985 - 1997
Simon Maier 1997 - 2021
Dieter Dohr ab 2021
Das Haus
Nr. 47 vlg. Birnbach, ehemals Geschäftslokal Scherber. In der Nachkriegszeit
hatte hier der Elektriker Albin Müller seine Werkstätte und auch Schlögl Leni
hatte hier am Hauptplatz ihre Verkaufshütte mit Süßigkeiten und im Winter die
gerösteten Kästen. Mehrere Parteien nutzten die Wohnmöglichkeit in diesem
Gebäude. Die bekanntesten darunter waren der virtuose Geigenspieler Lessiak, welcher
immer mit seinem Durst zu kämpfen hatte und als Lösung dafür ein kleines
Mostfäßchen mit Schlauch unters Bett stellte, aber auch der langjährige
Briefträger Müller und die Familie Ander sowie Olga Putschi.
Nach dem Umbau befand
sich im Haus zuerst ein Lebensmittelgeschäft und dann der Installationsbetrieb
Hafner. 2020 wurde das Hafner Haus total
abgerissen und als Apotheke mit Wohneinheiten im Obergeschoß neu errichtet. Jetzt betreibt die Apotheke die „Zum Heiligen
Leonhard“ die Besitzerfamilie Waich-Grassler.
Das Haus
Nr. 48 vlg. Lebzelter, ist sicherlich weit älter als die alten Aufzeichnungen
im Grundbuch angeben. Durch seine Vorfahren kam vlg. Lebzelter schon im Jahre
1854 in den Besitz von Johann Prisse. Damals schon war im Haus eine Lebzelterei
und wie dazumal üblich auch eine Wachszieherei. Neben vielen anderen Besitzern
der Bürgerhäuser betrieb auch die Familie Prisse neben der Lebzelterei eine
ansehnliche Landwirtschaft, wie man am restaurierten Stadel heute noch erkennen
kann.
Um 1960 wurde das Haus mit Konditorei und Cafe unter der Führung von
Nanti und Hansi Prisse neu gestaltet. Mittlerweile entstand eine moderne und
über die Kärntner Grenzen hinaus bekannte Konditorei mit Cafe. Im Prisse Stadel wurde im Jahr 2004 die
Bar „Prisse“ von Gottfried und Doris Morolz in Betrieb genommen und entwickelte
sich zu einem Treffpunkt des gesellschaftlichen Lebens im oberen Lavanttal
Wir hoffen im 6. Teil des Leonharder Altstadtspazierganges konntet ihr wieder viel Wissenswertes über unsere Stadt und über die Bürgerhäuser erfahren. Den letzten Abschnitt unseres Spazierganges beginnen wir beim Pfarrhof am kommenden Donnerstag !
Teil 7 am Donnerstag, dem 18. März 2021 - hier auf Leonharder Blogspot !!!
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