Willkommen auf meinem Blog über Bad St. Leonhard im Lavanttal.
Hier findest du aktuelle Veranstaltungen, Bildergalerien und Geschichten aus der Region Bad St. Leonhard in Kärnten.
Am Sonntag fand in Kliening der schon traditionelle Frühschoppen mit
Maibaumstocken statt. Die
zahlreichen Gäste genossen neben Speis und Trank die gute
Unterhaltung von "Stoni Power". Ein Highlight
neben des Maibaumstocken war die Vorführung der neuen Einsatzdrohne.
Die Drohne, welche mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, wird
ab sofort bei Einsätzen im Abschnitt Nord verwendet. Weiters wurde
dem Kameraden Amberger Alfred zum Geburtstag gratuliert.
Die
Kameradschaft der Freiwilligen Feuerwehr Kliening gratuliert der
Gewinnerin der Maibaumverlosung recht herzlich und bedankt sich bei
allen anwesenden Besuchern, mit denen noch einige gesellige Stunden
verbracht wurden.
Am
7. September 2024 fand die 5. Spirituelle Wanderung vom Team des
Katholischen Bildungswerks in der Pfarre Bad St. Leonhard statt.
Organisiert und begleitet wurde die Wanderung von Stadtpfarrer Mag.
Martin Edlinger und Mag. Susanne Schatz. Diesmal führte der Weg von
der Leonhardikirche bis zur Pfarrkirche St. Ägidius in Schiefling.
Viele religiöse Kostbarkeiten fand man auch dort am Wegrand. An
manchen Bildstöckerln und religiösen Orten geht man im Alltag oft
unbewusst vorbei. Bei jeder Station wurde über die religiöse
Kostbarkeit informiert, eine Stelle aus der Bibel gelesen, Fürbitten
oder ein Gebet gesprochen , ein Lied gesungen und eine Kerze
entzündet.
Video der Wanderung auf YouTube
1.
Station: Gestartet wurde bei der Steinfigur „Christus in der Rast“,
die das mächtige Westportal der Leonhardikirche ziert. Die barocke
Statue aus Sandstein stammt aus dem 18Jhdt. und gehörte zu einer
Reihe von Figuren, die den "steinernen" Weg von der
Spitalskirche bis zum Friedhof schmückten. Der Steinerne Weg war
und ist für viele Leonharder der letzte Gang zum Friedhof. Eine
dieser Figuren wurde unter Msg. Thonhauser restauriert und steht am
Eingang zum Friedhof an der Leonhardikirche. Die anderen Figuren
befinden sich in Wolfsberg neben dem Friedhof unter Glas. Christus in
der Rast (auch: Christus auf der Rast oder Christus im Elend) ist in
der christlichen Kunst eine Darstellungsform des Ecce homo, bei der
Christus sitzend (oft als Klagegeste einen Arm auf dem Oberschenkel
aufstützend) dargestellt wird. Seinen Ursprung hat diese
Darstellungsform am Ende des 14. Jahrhunderts, als früheste bekannte
Darstellung gilt eine Hans Witten zugeschriebene Plastik im
Braunschweiger Dom aus dieser Zeit. Das typologische Vorbild ist die
Darstellung des trauernden Ijob, der sein Schicksal beklagt. Das
Motiv des „Christus in der Rast“ findet überwiegend in der
Plastik Verwendung, Darstellungen auf Gemälden sind vergleichsweise
selten.
2.
Station: Die nächste Station war nur wenige Meter weiter im
Lindenweg beim sogenannten Waichkreuz. Beim Hauskreuz der Familie
Staubmann handelt es sich um einen massiven zweigeschossigen
Breitpfeilerstock mit einem abgetreppten Satteldach und
unterschiedlich großen Nischen. Der Bildstock erinnert an die
Pestepidemien zwischen 1680 – 1715 und wurde in der Zeit danach
errichtet. Herr Kilian Magnäs aus Bad St. Leonhard ließ es nach
seiner Rückkehr aus der russischen Kriegsgefangenschaft 1947 aus
Dankbarkeit vom Maler Franz Schüßler renovieren. Mittlerweile
wurde es von der Familie Staubmann erneuert und die Malerarbeiten von
Hannes Kienleitner restauriert. Links neben der unteren größeren
Mauernische ist auf Putz gemalt, der hl. Leonhard zu sehen. In der
Unteren Mauernische eine Abbildung der hl. Dreifaltigkeit. In der
Mauernische darüber Maria mit dem Jesuskind. Rechts neben der großen
Mauernische ein Bildnis des hl. Florian. Unter dem Giebel war früher
ein gemaltes Kreuz mit dem dornengekrönten Haupt Jesu, aber
mittlerweile wurde es durch das Auge Gottes ersetzt.
3.
Station: „Schächerkreuz“ ist ein gemauerter Bildstock am Beginn
des Erzwegs neben der der Firma Schlögl. Vor dem jetzigen Besitzer
gehörte das Kreuz der Familie Neuwirt und wurde von Host Schlögl
samt Grund gekauft. Seinen Namen hat das Kreuz von der plastischen
Darstellung Jesu am Kreuz mit rechts und links den gekreuzigten
Dieben (auch Schächer genannt). Auf der Rückseite befindet sich
eine Plastik von Maria mit dem gestorbenen Jesus in den Armen. Die
Pietà (it. Für „Frömmigkeit, Mitleid“, nach lat. domina nostra
de pietate „unsere Herrin vom Mitleid“), auch Vesperbild oder
etwas unspezifisch Marienklage genannt, ist in der bildenden Kunst
die Darstellung Marias als Mater Dolorosa (Schmerzensmutter) mit dem
Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus.
4.
Station: Hauskreuz der Familie Karrer vulgo Leitenliedl befindet sich
in Steinbruch zwischen Bad St. Leonhard und Mauterndorf. Das Kreuz
wurde samt Hof von der Familie des jetzigen Besitzers im Jahr 1966
von dem kinderlosen Johann Karrer übernommen. Im Lauf der Zeit wurde
das Holzkreuz schon mehrmals wegen Umbauarbeiten übersetzt. Dabei
fand man immer wieder Hufeisen in der Erde, die angeblich aus der
„Türkenzeit“ stammen. Belagerung durch die Janitscharen: Über Jahrhunderte dienten die
Janitscharen als Elitetruppe der türkischen Armee. Wie viele
muslimische Machthaber vor ihnen waren auch die Osmanen frühzeitig
dazu übergegangen, sich eine Garde von „Kriegssklaven“ zu
halten. In ihrem Fall handelte es sich um zwangsrekrutierte Kinder
ihrer christlichen Untertanen.)
5.
Station: Marxlkreuz wurde von den jetzigen Besitzern 2017 von der
Familie Dirnberger übernommen und restauriert. Vor ca. 2 Jahren
wurde es eingeweiht. Im begehbaren Inneren befindet sich die
Darstellung der Himmelfahrt Christus mit zwei Engeln. Über den
Eingang findet man die Darstellung des Heiligen Geists und wieder
rechts und links Engel.
Angekommen
in Schiefling stärkten sich die Teilnehmer der spirituellen
Wanderung mit Reindling und Getränken im Pfarrhof. Zum Abschluss
fand in der Parrkirche in Schiefling eine Andacht mit Stadtpfarrer
Mag. Martin Edlinger statt.
Mit
Juni übernahm Ing. Thomas Wadl, MSc, MBA die Hausleitung des im
SeneCura Sozialzentrum Bad St. Leonhard. Zuletzt war Wadl in der
Verwaltung eines Regionalspitals tätig und dort für den
Zentraleinkauf sowie Bauprojekte zuständig. Nach
einer technischen Ausbildung an der HTL in Klagenfurt absolvierte
Thomas Wadl mehrere Masterstudien im Bereich Gesundheitsmanagement an
der Donau-Universität Krems. Zudem hat er eine Ausbildung zum
Qualitätsmanager im Gesundheitswesen sowie als Risikomanager mit
Schwerpunkt Patientensicherheit absolviert.
Seit
25 Jahren ist Wadl in seinem Heimatbezirk St. Veit/Glan beim Roten
Kreuz tätig. Seit Absolvierung der Offiziersausbildung hat er
mehrere Führungsfunktionen ausgeübt, aktuell übt er die Funktion
des Bezirksrettungskommandanten aus. Seit 2016 betreibt Wadl ein
Ingenieurbüro für Risiko- und Katastrophenmanagement. Der
Leitsatz „Näher am Menschen“ ist ein wesentliches Ziel, das
SeneCura verfolgt. „Das alles ist nur mit MitarbeiterInnen möglich,
die mit Herz, Verstand und Erfahrung ihrer Tätigkeit nachgehen. Als
starker Partner für die Region treten wir dafür ein, unseren
Bewohnern ein Altern in Würde zu ermöglichen“, so der neue
Heimleiter.
Auch heuer fand am letzten Sonntag im
August der alljährlich durchgeführte Gefallenengedenktag des ÖKB
Schiefling statt. Obmann Helmut Joham konnte neben einigen ÖKB
Abordnungen auch Bgm. Dieter Dohr, Vzbgm. Alexander Pichler sowie die
Stadträte Eduard Mitterbacher und Hannes Weber begrüßen. Als
Höchstanwesender des ÖKB nahm Bezirksobmann Willi Freitag daran
teil. Musikalisch umrahmt wurde diese Gedenkfeier durch die
Trachtenkapelle Schiefling, und die Gedenkmesse zelebrierte Dechant
Martin Edlinger.