In den Tagen zwischen den Weihnachtsfeiertagen und dem Dreikönigstag zogen heuer wieder Sternsinger als Könige bekleidet in unserer Stadtgemeinde von Haus zu Haus. Dort wo ihnen geöffnet wurde sangen sie Lieder, sagten Sprüche auf und baten um Spenden, die in der Regel für Kinderprojekte in den ärmsten Ländern der Welt verwendet werden. Traditionell wird auch der Haussegen C+M+B, versehen mit den Jahreszahlen auf die Tür geschrieben. Die Buchstaben bedeuten aber nicht Caspar, Melchior und Balthasar, sondern "Christus segne dieses Haus" abgel. von "Christus Mansionem Benedictat". Bei der heutigen Sternsingermesse wurde auch heuer wieder das Dreikönigswasser von Stadtpfarrer Dechant Mag. Martin Edlinger gesegnet.
Das Dreikönigsfest gilt als das älteste Fest der Kirche. Bis zum 4. Jahrhundert galt der 6. Jänner als Jahresbeginn. Nach der Kalenderreform von Papst Gregor XII wurde dieser auf den 1. Jänner verlegt. Der Dreikönigstag wird auch als das Fest der Menschwerdung Gottes bezeichnet. Er geht zurück auf die drei Weisen aus dem Morgenland Caspar, Melchior und Balthasar zurück. Sie folgten dem Stern, der sie zu einem Stall wo das kleine Jesuskind in der Krippe lag führte. Sie brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.


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