Dienstag, 20. Mai 2025

Ein Blick hinter die Kulissen von „Mei liabste Weis“

Am Samstag, den 10. Mai, war es endlich wieder soweit: Die beliebte Volksmusik-Sendung „Mei liabste Weis“ mit Gastgeber Franz Posch kehrte nach Kärnten zurück und sorgte für ein unvergessliches musikalisches Erlebnis. Die Veranstaltung fand dieses Mal beim Dorfwirt Schönleitn, idyllisch gelegen in der Nähe des malerischen Faaker Sees, statt.






Franz Posch, der bereits seit vielen Jahren die Herzen der Volksmusikliebhaber erobert, präsentierte eine Vielzahl talentierter Musikanten aus Kärnten. Unter den Künstlern stach besonders die Kärntner Kirchtagsmusi aus dem Lavanttal hervor. Ihre Darbietungen waren ein wahrhaftiger Ohrenschmaus und ließen das Publikum mit Klängen und Melodien in die tiefen Wurzeln der Kärntner Volksmusik eintauchen. Jeder Auftritt war geprägt von Lebensfreude und dem authentischen Charme unserer Region, was diese Sendung zu einem besonderen Erlebnis machte.



Ich hatte das große Glück, die Generalprobe am Vortag der Live- Sendung mitzuerleben. Dies gab mir die Möglichkeit, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen dieser legendären Sendung zu werfen, die seit den 1980er Jahren ein fester Bestandteil der österreichischen Fernsehkultur ist. Bereits bei meiner Ankunft spürte ich die Vorfreude und Aufregung unter den Musikern und den Gästen. Hier, wo die Magie der Volksmusik lebendig wird, konnte ich die unermüdliche Vorbereitung und das Engagement der Beteiligten hautnah erleben.


Die Atmosphäre während der Generalprobe war entspannt, dennoch von einer konzentrierten Professionalität geprägt. Franz Posch selbst war während dieser Zeit sehr zugänglich. Es war beeindruckend zu beobachten, wie er mit seiner ehrlichen Begeisterung die Musiker motivierte. Seine Art, mit den Künstlern umzugehen, fördert nicht nur den Zusammenhalt, sondern schafft auch eine familiäre Stimmung, die für die Zuschauer spürbar ist.


Die Kärntner Kirchtagsmusi brachte mit ihrem Spiel die Traditionen lebendig zurück. Ich konnte miterleben, wie sie mit Herz und Leidenschaft ihre Stücke zum Besten gaben. Ihre Darbietungen versprühten eine Energie, die jeden im Raum mitriss. Es war nicht nur eine musikalische Präsentation, sondern eine Feier der Kultur und des Brauchtums.




Die Sendung selbst verspricht nicht nur qualitativ hochwertige Musik, sondern auch Geschichten und Anekdoten, die das Publikum näher an die Künstler heranführen. Franz Posch verstand es meisterhaft, die Einblicke in die Hintergründe der Musikkultur spannend und unterhaltsam zu gestalten. Mit seinem Wissen und seiner Offenheit gelingt es ihm immer wieder, Brücken zwischen den Generationen zu schlagen und die Liebe zur Volksmusik weiterzugeben.


Für alle, die die Sendung verpasst haben, gibt es gute Nachrichten: Eine Aufzeichnung kann jederzeit auf der ORF-Webseite orf.on.at angeschaut werden. So habt ihr die Möglichkeit, die besondere Atmosphäre und die musikalischen Höhepunkte nachträglich zu genießen. Die Sendung bietet eine wunderbare Gelegenheit, die Vielfalt und den Reichtum der Volksmusik zu entdecken und sich inspirieren zu lassen.








Abschließend möchte ich ein herzliches Dankeschön an Peter Wiltsche aussprechen, der mir den Besuch der Sendung ermöglicht hat. Sein Engagement und seine Leidenschaft für die Volksmusik sind wirklich ansteckend. Ich hoffe die Bildergalerie hier auf meinem Blog kann für euch die zahlreichen Eindrücke von diesem Abend widerspiegeln.







In einer Zeit, in der viele Menschen nach Gemeinschaft und Identität suchen, bietet die Volksmusik einen Anker, der die Menschen zusammenbringt. „Mei liabste Weis“ ist nicht nur eine Fernsehsendung, sondern ein Erlebnis, das die Herzen öffnet und Freude verbreitet. 



Montag, 19. Mai 2025

Unterliga wir kommen

Unser Sportverein hat es geschafft und bestreitet seine Spiele in der kommenden Saison wieder in der Unterliga. Doch der erhoffte „Meistertitel“ in der 1. Klasse D ist noch nicht erreicht, aber aus eigener Kraft machbar.

Dazu müssen die restlichen drei Spiele u.a. gegen die direkten Gegner um Platz 1 erfolgreich bestritten werden.

Den Tabellenführer St. Michael ob Bleiburg empfängt der SVL kommenden Samstag vor den heimischen Fans, danach St. Margareten im Rosental auswärts und zum Saisonfinale die Mannschaft aus Griffen zuhause im Gmoan- Stadion.

Gefeiert wird erst zum Schluss, egal wie es ausgeht, ganz nach dem Motto des SVL: "Gemeinsam ist man stark - zusammen unschlagbar" 

Leonharder Blogspot wünscht viel Erfolg !!!



 

Sonntag, 18. Mai 2025

Heilige Messe mit den Carinthian Pipes & Drums


Am Sonntag begingen die Carinthian Pipes & Drums aus Bad St. Leonhard ihr 20-jähriges Bestehen. Am Vormittag gestalteten sie die Heilige Messe in der Leonhardikirche musikalisch. Daraufhin luden die Musiker zu einem Schottischen Brunch im Pfarrhof, wo Bürgermeister Dieter Dohr ihnen im Namen der Stadtgemeinde herzlich zum Jubiläum gratulierte. Die Carinthian Pipes and Drums wurden im Januar 2005 von Romana Brunner und Günther Hofbauer gegründet. Seitdem hatten sie zahlreiche Auftritte im In- und Ausland sowie Konzerte in Bad St. Leonhard. Die Gruppe setzt sich aus passionierten Musikern zusammen, die mit der Great Highland Bagpipe versuchen, einen Teil der beeindruckenden schottischen Tradition und Kultur in Österreich bekannt zu machen.






 

Freitag, 16. Mai 2025

110 Jahre Stadtapotheke "Zum Heiligen Leonhard"

Die Stadtapotheke „Zum Heiligen Leonhard“ am Hauptplatz in Bad St. Leonhard feiert in diesem Jahr ihr 110-jähriges Bestehen. Die Stadtgemeinde ist sehr stolz auf diese traditionsreiche Apotheke, die von Mag. Pharm. Andrea Waich-Grassler geleitet wird. Bürgermeister Dieter Dohr, Vizebürgermeister Alexander Pichler sowie die Stadträte Heinz Joham und Johannes Weber überreichten Frau Waich während der Feierlichkeiten am Freitag eine Ehrenurkunde. Vor mittlerweile zwei Jahrzehnten übernahm Andrea Waich-Grassler die Apotheke. An der alten Adresse war es jedoch schwierig, die Anforderungen der Behörden zu erfüllen, weshalb im Jahr 2020 ein Neubau am Hauptplatz realisiert wurde. An diesem neuen Standort kann die Apotheke besser auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen. Heutzutage ist die Apotheke weit mehr als nur ein Ort, an dem Arzneimittel verkauft werden; sie versteht sich als ein Gesundheits- und Servicezentrum, das individuelle Beratungen anbietet, die genau auf die Bedürfnisse der einzelnen Personen abgestimmt sind.

Abschließend darf auch ich Frau Mag. Pharm. Andrea Waich- Grassler und ihrem engagierten und kompetenten Team der Stadtapotheke "Zum Hl. Leonhard" zum Jubiläum recht herzlich gratulieren. 


LKW Brand in Wiesenau

 

🚨 EINSATZINFO 🚨

Am Freitag, den 16.05.2025 um 06:56 Uhr wurde die FF Bad St. Leonhard zu einem Brandeinsatz (B4 / Brand LKW ) nach Wiesenau alarmiert.

Durch das rasche Eingreifen eines Passanten und die Nachlöscharbeiten der Feuerwehr konnte der beginnende Lkw-Brand schnell eingedämmt und Schlimmeres verhindert werden. Die Feuerwehr Bad St. Leonhard konnte nach ca. 1 Stunde wieder einrücken.

Sonntag, 11. Mai 2025

Verkehrsunfall auf der A2 Südautobahn

 

Am Sonntag um 16:41 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad St. Leonhard gemeinsam mit der Feuerwehr Wolfsberg und Preitenegg zu einem Verkehrsunfall auf der A2 Südautobahn alarmiert.

Ein PKW kam aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Kanalschacht. Die verletzte Person war nicht eingeklemmt, wurde vom Roten Kreuz versorgt und mit Verletzungen unbestimmten Grades abtransportiert.

Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug, stellte den Brandschutz her und unterstützte Rettung und Abschleppdienst. Nach rund eineinhalb Stunden war die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt.


Flohmarkt in Bad St. Leonhard

10 Jahre "Lunella" am Hauptplatz

Ein besonderes Jubiläum feierte kürzlich Helene Weiß mit ihrem Schmuckgeschäft Lunella am Hauptplatz in Bad St. Leonhard. Mit Mut, Engagement und Liebe zu ihrer Tätigkeit gelang es ihr in nun schon einem Jahrzehnt die Wirtschaft in unserer Stadt wesentlich mitzugestalten.


 Aus diesem Grund lud Frau Weiß vergangenen Freitag zu einer kleinen Feier am Hauptplatz mit vielen ihrer Kunden, Freunden, Verwandten und auch Ehrengäste wie u.a. Bürgermeister Dieter Dohr und Stadtpfarrer Mag. Martin Edlinger. 


Als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung wurde Frau Weiß im feierlichen Rahmen von Wirtschaftskammer Bezirksstellenleiterin Mag. Dr. Diane Charlotte Tiefenbacher die Ehrenurkunde für 10 Jahre erfolgreiche Unternehmensführung überreicht. 





Lunella ist aber mehr als nur ein Geschäft, es ist  ein Treffpunkt am Hauptplatz – ein Raum des Gesprächs wo das Leuchten in den Augen der Menschen sichtbar wird wenn ein Geschenk gefunden wird, das von Herzen kommt. Leonharder Blogspot gratuliert recht herzlich !


Lunella- Öffnungszeiten:
Mo., Die., Do. & Fr. 8 Uhr 30 bis 12 Uhr
Mi. 14 Uhr 30 bis 17 Uhr
Hauptplatz 10, 9462 Bad St. Leonhard

Die BAfEP Judenburg ruft zur Lebensrettung auf!

Typisierungsaktion am 26. Mai 2025 zur Suche nach lebensrettenden Stammzellspender*innen

Die BAfEP Judenburg ruft in Zusammenarbeit mit dem Verein „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ zur Teilnahme an einer lebensrettenden Typisierungsaktion auf. Am 26. Mai 2025, von 13:00 bis 17:00 Uhr, haben alle gesunden Menschen zwischen 17 und 45 Jahren die Gelegenheit, an der BAfEP Judenburg ein*e potenzielle*r Lebensretter*in zu werden. Leukämie ist eine tückische Krankheit, die in Österreich jedes Jahr über 1.000 Menschen betrifft, darunter viele Kinder. Herkömmliche Therapien wie Chemo- oder Strahlentherapie sind oft wirksam, aber nicht immer ausreichend. In solchen Fällen kann eine Stammzelltransplantation die letzte Rettung sein. Geschwister sind oft die besten Spender*innen, da sie in der Regel jeweils 50% des Erbguts ihrer Eltern teilen. Wenn jedoch keine geeigneten Geschwister vorhanden sind, sind die Patient*innen auf Fremdspenden angewiesen. Hier kommt die BAfEP Judenburg ins Spiel. Mit der Teilnahme an der Typisierungsaktion können Sie das Leben eines Menschen retten. Alle, die gesund und zwischen 17 und 45 Jahre alt sind, können teilnehmen. Die Schulgemeinschaft der BAfEP Judenburg heißt jede*n dieser Altersgruppe herzlich willkommen, um sich bei dieser wichtigen Sache einzubringen.


Ihre Anwesenheit am 26. Mai 2025 ist ein Akt der Solidarität und Nächstenliebe. Kommen Sie zu dieser Typisierungsaktion und erfahren Sie, wie einfach es ist, mittels Wangenabstrich ein*e potenzielle*r Lebensretter*in zu werden. Gemeinsam können wir Leben retten und Hoffnung schenken. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Vereins „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ (www.gebenfuerleben.at).

Samstag, 10. Mai 2025

Übung im Gräberntunnel

Nachdem am Montag schon eine gemeinsame Tunnelübung auf der Umfahrungsstraße in Bad St. Leonhard stattfand, hieß es am Donnerstag Abend „Tunnelübung die zweite!“. 🚒

Gemeinsam mit den Feuerwehren Wolfsberg, Preitenegg und St. Andrä beübte die Feuerwehr Bad St. Leonhard im Gräberntunnel auf der A2 das richtige Vorgehen und Abarbeiten eines Einsatzes für den Ernstfall.


Ein Dank an die Feuerwehr Wolfsberg für die top organisierte Übung und an die restlichen Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit! 💪🚒🚨

Freitag, 9. Mai 2025

Schreckliches Kriegsende in Bad St. Leonhard

Am 9. Mai 1945, dem ersten Friedenstag nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, erlebte die Stadt Bad St. Leonhard einen schrecklichen Tag, der die Hoffnung auf Frieden in einen Albtraum verwandelte. Inmitten der Feierlichkeiten und der Erleichterung über das Kriegsende wurde die Stadt von einem unerwarteten Angriff heimgesucht. Während in Wiesenau Soldaten das Feuer auf Flugzeuge eröffneten, war dies der Beginn einer Tragödie, die das Leben vieler Bürger und Soldaten fordern sollte. Die Flugzeuge, die von den Soldaten angegriffen wurden, reagierten auf den Beschuss, indem sie Bomben auf die Stadt abwarfen. Der Hauptplatz, der zuvor ein Symbol der Hoffnung war, verwandelte sich in ein Chaos aus Rauch und Flammen.





Militärfahrzeuge, die noch mit Kriegsmaterial beladen waren, explodierten und setzten zahlreiche Geschäftshäuser in Brand. Die Zerstörung war umfassend; viele Gebäude wurden durch die Geschosse schwer getroffen, und die Straßen waren mit Trümmern und den Überresten des Krieges übersät. Die tapferen Soldaten, die sich in dieser kritischen Stunde um die Sicherheit der Zivilbevölkerung sorgten, zeigten außergewöhnlichen Mut. Sie riskieren ihr Leben, um mit Lastwagen aus der Stadt zu fliehen und so weitere Explosionen und Zerstörungen zu vermeiden. Ihr Einsatz war entscheidend, um die Katastrophe in einem erträglichen Rahmen zu halten; dennoch war der Verlust von 26 Menschen, darunter sowohl Soldaten als auch Zivilisten, eine unfassbare Tragödie. 




Die schrecklichen Bilder und die Erlebnisse dieses Tages blieben vielen Leonhardern bis zu ihrem Lebensende in Erinnerung. Auch nach 80 Jahren ist es wichtig, dieses Datum im Gedächtnis zu behalten und den Opfern des 9. Mai 1945 zu gedenken. Es ist eine Mahnung, die Schrecken des Krieges niemals zu vergessen und den Wert des Friedens hochzuhalten. 


(Quelle: K. Unterholzer/Archiv der Freiwilligen Feuerwehr von Bad St. Leonhard)

 

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