Ein wichtiger Tag für die Landwirtschaft und die Menschen am Wartkogel: Der mehr als zwei Kilometer lange Güterweg, der mehrere Höfe sowie große land- und forstwirtschaftliche Flächen erschließt, wurde nach umfangreichen Ausbauarbeiten offiziell wiedereröffnet.
Insgesamt wurden rund 1,2 Millionen Euro in die Verbesserung dieser wichtigen Verkehrsverbindung investiert. Güterwege sind weit mehr als bloße Verbindungen zwischen einzelnen Höfen. Sie sind die Lebensadern des ländlichen Raumes. Sie ermöglichen Landwirten die Bewirtschaftung ihrer Felder und Wälder, erleichtern den Transport von Ernte und Holz und sichern die Zufahrt zu abgelegenen Anwesen. Auch für die Bewohnerinnen und Bewohner sind gut ausgebaute Wege ein wichtiger Faktor für Lebensqualität und Sicherheit. Der Güterweg Wartkogel erschließt rund 65 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche und mehr als 50 Hektar Wald. Durch den Ausbau, die Verbesserung der Wegführung und die vollständige Asphaltierung wurde eine wichtige Grundlage für die weitere Bewirtschaftung dieser Flächen geschaffen.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf mehr als 1,2 Millionen Euro. Rund 70 Prozent davon wurden durch öffentliche Mittel getragen. Damit zeigt sich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinde, Bringungsgemeinschaft und Grundeigentümern bei solchen Projekten ist. Bei der feierlichen Wiedereröffnung waren neben Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber auch Bürgermeister Dieter Dohr, Bürgermeister Manfred Führer, Nationalratsabgeordneter Johann Weber und der Bad St. Leonharder Straßenreferent Stadtrat Gerhard Penz sowie die Anrainer anwesend. Der Ausbau des Wartkogelweges macht deutlich, welche Bedeutung eine funktionierende ländliche Infrastruktur für unsere Region hat. Während große Straßenprojekte oft im Mittelpunkt stehen, sind es gerade die vielen Güter- und Verbindungswege, die das Leben und Wirtschaften außerhalb der Ortszentren ermöglichen.
Denn ein gut ausgebauter Güterweg ist keine Nebensache, sondern eine Investition in die Zukunft unserer Höfe, unserer Wälder und unserer ländlichen Gemeinden.



