Sonntag, 7. Juli 2024

28. Reichenfelser Straßenfest

 

Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Marktgemeinde Reichenfels ihr 28. Straßenfest. Nach einem Oldie- und Schlagerabend am Freitag meinte es der Wettergott auch am Samstag sehr gut mit den Mitwirkenden und Besuchern. 


Der schon traditionelle Bieranstich wurde vorgenommen von Nationalratsabgeordneten Johann Weber und dem Reichenfelser Bürgermeister Manfred Führer.



Das Straßenfest überzeugte auch in diesem Jahr nicht nur in Bezug auf Kulinarik, sondern auch das erstellte Rahmenprogramm konnte sowohl ältere als auch junge Menschen begeistern. 





Wie jedes Jahr ein unverzichtbarer Programmpunkt war die Sportlerehrung bei der auch dieses Jahr die herausragenden Leistungen vieler Reichenfelser von der Gemeinde gewürdigt wurden.

Dabei durfte auch die Wettkampftruppe der FF Reichenfels St. Peter nicht fehlen, die heuer auf Landesebene mit dem „Goldenen Helm“ beim bundeseinheitlichen Trockenbewerb ausgezeichnet wurde.



Ein Höhepunkt war auch dieses Mal die Verlosung von wertvollen Sachpreisen. Moderiert vom Herrn Bürgermeister Führer und dem Sprecher des Festkomitees Christof Baumgartner.











Mit der Verlosung war das Fest aber noch lange nicht zu Ende. Die Musikgruppen Suite 19 und Stoni Power sorgten noch bis in die frühen Morgenstunden für gute Stimmung bei den zahlreichen Ständen der Vereine und den Gaststätten beim Reichenfelser Straßenfest.








Donnerstag, 4. Juli 2024

Fest Mariä Heimsuchung Zöhrerkapelle - 225-jähriges Jubiläum

Am 02. Juli wurde in Reichenfels bei der Zöhrerkapelle das Fest Maria Heimsuchung gefeiert. Diesmal gab es auch ein Jubiläum zu feiern, nämlich 225 Jahre Zöhrerkapelle. Leider wurde das von wiederum zahlreichen Gläubigen aus nah und fern besuchte Fest vom kurz zuvor verstorbenen Josef Pletz-Mostögl vlg. Zöhrer überschattet, weshalb es auch als Solidarität keine wie sonst üblich große Bewirtung im nach hinein der Feierlichkeiten gab. Dem „Zöhrer Sepp“, wie man ihn genannt hat und seiner Familie gilt ein großer Dank für die immer wieder liebevolle Betreuung der Kapelle und die Aufrechterhaltung dieses schönen Marienfesttages. Gott möge ihm sein Tun belohnen und seiner Familie in dieser schweren Zeit beistehen.



Die Zöhrerkapelle, die beim Zöhrerhof auf 1.100 m Seehöhe oberhalb von Reichenfels am Bergrücken vom Langegg liegt, wurde im Jahr 1798 vom damaligen Besitzer der Zöhrerhube, Georg Pletz, errichtet. An der Stelle, wo die Kapelle heute steht, sollen in der Pestzeit Pest Tote beerdigt worden sein. Am 12. August 1798 richtete Georg Pletz eine Bittschrift an den Bischof von Lavant in St. Andrä mit dem Ersuchen um Weihung der Kapelle und um Erlaubnis in der Kapelle Gottesdienste feiern zu dürfen. Nach anfänglicher Ablehnung wurde dem Gesuch am 19. Juni 1799 stattgegeben und die Kapelle der Jungfrau Maria geweiht mit dem Patrozinium „Maria Heimsuchung“ am 02 Juli.


Pfarrer Nirmal konnte diesmal zu dieser Feier wieder den Abt von Admont, Gerhard Hafner in Begleitung von Frater Benedikt willkommen heißen, der auch das Hochamt um 09.00 Uhr unter weiterer Assistenz von Pfarrer Ferdinand Sattler aus der Pfarre St. Anna im Lavantegg, Pfarrer Mag. Heimo Schäfmann aus der Pfarre Obdach, Jugendseelsorger und Diakon Jakob Mokoru aus Neuhaus bei Lavamünd zelebriert hat. Traditionell feierlich umrahmt wurde die Messe vom Musikverein Reichenfels, der auch die um 08.30 Uhr eintreffenden Wallfahrer aus St. Anna im Lavantegg und die Wallfahrer aus Bad St. Leonhard in Empfang genommen hat.


Anschließend an die Messfeier wurde in der Prozession das Allerheiligste mit drei Evangelium Stationen über die Felder vom Zöhrerhof bis zum Schlusssegen am Zöhrer Engel getragen.

Fotos u. Bericht: Franz Karner


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