Es gibt Tage im SeneCura Sozialzentrum Bad St. Leonhard, da merkt man schon beim Reingehen: Heute liegt etwas Besonderes in der Luft.
Das sind die Tage, an denen die Therapiehunde kommen.
Für Heimleiterin Brigitta Penz sind diese Besuche ein fixer Bestandteil im Haus – und etwas, das ihr persönlich sehr am Herzen liegt:
„Ich sehe jedes Mal, was das mit unseren Bewohnern macht. Da braucht es keine großen Programme. Der Hund kommt, legt den Kopf auf den Schoß – und plötzlich passiert etwas.“
Genau diese Momente sind es, die bleiben.
Eine Bewohnerin beginnt zu erzählen, weil sie früher selbst einen Hund hatte.
Ein Bewohner, der sonst wenig spricht, sagt plötzlich ein paar Worte.
Jemand sitzt einfach da, streichelt – und wirkt dabei ganz ruhig.
„Ich habe viele Jahre selbst mit Tieren gearbeitet“, erzählt Brigitta Penz. „Deshalb weiß ich, wie viel sie bewirken können. Und genau das möchte ich auch hier im Haus ermöglichen.“
Die Hunde holen die Menschen genau dort ab, wo sie gerade sind. Ohne Erwartung. Ohne Druck. Einfach durch ihre Art.
Was man aber genauso sagen muss:
Nicht nur die Bewohner freuen sich auf diese Besuche.
Auch bei den Mitarbeitern ist die Begeisterung jedes Mal groß – und ganz ehrlich: Wenn die Hunde da sind, wird die eine oder andere kurze Streicheleinheit schnell zur kleinen Pause zwischendurch. Und ja… auch die Heimleitung lässt sich da gerne einmal „erwischen“.
Ein Moment durchatmen, kurz abschalten – und dann geht’s wieder weiter.
Begleitet werden die Hunde von Renate Meißl, die staatlich zertifizierte Therapiehunde ausbildet und regelmäßig ins Haus kommt. Mit viel Feingefühl sorgt sie dafür, dass diese Begegnungen für alle zu etwas Besonderem werden.
Und wenn man ein bisschen genauer hinschaut, sieht man es ganz deutlich:
Da sitzt nicht nur ein Hund bei einem Menschen. Da entsteht Nähe.
Und genau darum geht es.





















































